PSV überzeugt auf ganzer Linie

Trainer Burkhard Bell hatte seinem Team für den Sonntag das unvermeidliche Leistungs-Loch in der Vorbereitung vorhergesagt. „Dafür war das aber überraschend richtig gut“, meinte Torfrau Iris Schultz nach dem 26:15 (15:10)-Testspielsieg von Frauenhandball-Drittligist PSV Recklinghausen über den 1. FC Köln.

 

Nicht nur mit Blick aufs prognostizierte „Loch“ war mit einem solchen Resultat nicht zu rechnen gewesen. Auch die Personallage bei der PSV verhieß vor dem Spiel gegen das Drittliga-Spitzenteam aus der West-Staffel nichts Gutes: Recklinghausen ging „ohne sechs“ in die Begegnung, wobei alleine die Ausfälle von Christina Weber, Katharina Huck und Lea Imping im Vorfeld schwer wogen.

Wie es das Resultat nahe legt, hat die PSV ihr vorletztes Testspiel vor allem dank einer bärenstarken Abwehrarbeit gewonnen. Auf die Defensive hatte Burkhard Bell in den vergangenen Wochen großen Wert gelegt. „Egal ob wir 6:0 oder 5:1 spielen, das harmoniert schon sehr gut bei uns“, berichtet Torfrau Iris Schultz, die selbst zu einer starken Form auflief und in den zweiten 30 Minuten nur fünf Gegentreffer hinnehmen musste – was alleine ein bemerkenswerter Wert auf diesem Niveau (3. Liga) ist.

Damit reichten auch die 26 Treffer locker zum Sieg, die Recklinghausen in diesem Spiel warf.

Alles in allem scheint die PSV damit kurz vor ihrer vierten Drittliga-Saison auf einem mehr als guten Weg zu sein. So sieht es auch Trainer Burkhard Bell: „Die zweite Halbzeit gegen Köln war das beste, was wir in dieser Vorbereitung gezeigt haben.“

Das letzte Testspiel bestreitet die PSV nun am Sonntag beim HSV Gräfrath.

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