PSV-Frauen mit toller Aufholjagd

Diese Auszeit hat Burkhard Bell trefflich genutzt: Mit einer 60 Sekunden kurzen Gardinenpredigt brachte der Trainer die PSV Recklinghausen gegen die HSG Badenstedt wieder auf Kurs. So reichte es immerhin noch zum 28:28 (12:15) gegen die Gäste aus Niedersachsen. Dabei hatten fast alle Zuschauer in der Sporthalle Nord die Partie in der 43. Spielminute schon beinahe abgehakt. Mit 15:23 lag die PSV im Hintertreffen. Vorne häuften sich technische Fehler und schwache Würfe, hinten durfte sich Badenstedts Junioren-Nationalspielerin Kathrin Pichlmeier nach Belieben austoben.

„Ich habe den Mädels gesagt, dass wir abgeschlachtet werden, wenn wir so weiterspielen“, berichtete PSV-Trainer Burkhard Bell, wie er in der Auszeit seinen Spielerinnen ins Gewissen redete. „Es hat jede nur für sich allein gespielt, im Angriff wie in der Abwehr. So konnten wir nicht weitermachen.“
Und das tat die PSV auch nicht. Wie ausgewechselt kamen die Recklinghäuserinnen zurück auf das Spielfeld. Scheinbar hatten insbesondere Lea Imping und Kristina Seelbach sich die Ansprache ihres Trainers zu Herzen genommen. Mit einem Dreierpack aus dem rechten Rückraum verkürzte Imping zum 19:24 (46.). Auf Halblinks ließ sich dann Seelbach nicht lange bitten und netzte dreimal in Serie per Schlagwurf zum 24:25-Anschlusstreffer ein (54.).
Die letzten fünf Minuten entwickelten sich zum Nervenspiel.

Noch einmal ging das blutjunge Gäste-Team von Trainer Thomas Löw auf 27:25 in Führung (56.). Tolle Paraden von Iris Schultz, die nach dem Seitenwechsel die etwas unglücklich agierende Annalena Bandur im PSV-Tor ersetzte, hielten die Hausherrinnen aber weiter im Spiel.
Lea Imping per Gegenstoß und Kristina Seelbach erneut aus dem Rückraum glichen unter großem Jubel für die PSV aus (27:27; 57.). Durch einen platziert unter die Latte geworfenen Strafwurf von Roxane Löw ging die HSG abermals mit 28:27 in Führung.

Christina Weber, die sich mit ihrer Rippenverletzung mehr über den Platz schleppte als dass sie lief, war dann der Schlusspunkt der Begegnung vorbehalten. Bei angedrohtem Zeitspiel traf „Tom“ mit einem satten Stemmwurf links oben ins Eck – zum 17 Minuten zuvor kaum noch für möglich gehaltenem Punktgewinn.

PSV Recklinghausen: Schultz, Bandur; Seelbach 8, Gerick 2, Huck 1, Peters 1, Wöstmann, J. Püntmann 4, Weber 3, C. Püntmann, Imping 7/2, Jarendt, Niang 1, Brühan 1.

Dabei hatten fast alle Zuschauer in der Sporthalle Nord die Partie in der 43. Spielminute schon beinahe abgehakt. Mit 15:23 lag die PSV im Hintertreffen. Vorne häuften sich technische Fehler und schwache Würfe, hinten durfte sich Badenstedts Junioren-Nationalspielerin Kathrin Pichlmeier nach Belieben austoben.

„Ich habe den Mädels gesagt, dass wir abgeschlachtet werden, wenn wir so weiterspielen“, berichtete PSV-Trainer Burkhard Bell, wie er in der Auszeit seinen Spielerinnen ins Gewissen redete. „Es hat jede nur für sich allein gespielt, im Angriff wie in der Abwehr. So konnten wir nicht weitermachen.“

Und das tat die PSV auch nicht. Wie ausgewechselt kamen die Recklinghäuserinnen zurück auf das Spielfeld. Scheinbar hatten insbesondere Lea Imping und Kristina Seelbach sich die Ansprache ihres Trainers zu Herzen genommen. Mit einem Dreierpack aus dem rechten Rückraum verkürzte Imping zum 19:24 (46.). Auf Halblinks ließ sich dann Seelbach nicht lange bitten und netzte dreimal in Serie per Schlagwurf zum 24:25-Anschlusstreffer ein (54.).
Die letzten fünf Minuten entwickelten sich zum Nervenspiel.

Noch einmal ging das blutjunge Gäste-Team von Trainer Thomas Löw auf 27:25 in Führung (56.). Tolle Paraden von Iris Schultz, die nach dem Seitenwechsel die etwas unglücklich agierende Annalena Bandur im PSV-Tor ersetzte, hielten die Hausherrinnen aber weiter im Spiel.

Lea Imping per Gegenstoß und Kristina Seelbach erneut aus dem Rückraum glichen unter großem Jubel für die PSV aus (27:27; 57.). Durch einen platziert unter die Latte geworfenen Strafwurf von Roxane Löw ging die HSG abermals mit 28:27 in Führung.

Christina Weber, die sich mit ihrer Rippenverletzung mehr über den Platz schleppte als dass sie lief, war dann der Schlusspunkt der Begegnung vorbehalten. Bei angedrohtem Zeitspiel traf „Tom“ mit einem satten Stemmwurf links oben ins Eck – zum 17 Minuten zuvor kaum noch für möglich gehaltenem Punktgewinn.

PSV Recklinghausen: Schultz, Bandur; Seelbach 8, Gerick 2, Huck 1, Peters 1, Wöstmann, J. Püntmann 4, Weber 3, C. Püntmann, Imping 7/2, Jarendt, Niang 1, Brühan 1.

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