Der nächste Neuling in der Halle Nord

Der nächste Neuling gastiert in der Halle Nord: Nach dem TSV Hahlen zum Saisonstart gibt nun am Sonntag der VfL Stade seine Visitenkarte bei der PSV Recklinghausen ab. Gibt es ein Gesetz der Serie, sollte der heimische Drittligist das Spiel gewinnen. Aufsteiger liegen der PSV.

Aber die Serie ist eine Seite, das Punktekonto eine andere. Und das weist bei der PSV aktuell 3:7 Zähler aus. Müsste Burkhard Bell, im Hauptberuf Lehrer unter anderem der Mathematik am Gymnasium Petrinum in Dorsten, dafür eine Note verteilen, käme er selbst wohl nicht über eine „Drei minus“ hinaus. Anders formuliert: Es ist noch Luft nach oben da, und so sieht es auch der Übungsleiter.

„Ich hoffe, dass wir dort weiter machen, wo wir gegen Badenstedt aufgehört haben“, sagt Bell. Im Heimspiel vor 14 Tagen gelang seinem Team nach einem Acht-Tore-Rückstand noch eine furiose und am Ende geglückte Aufholjagd. Auf die der 54-Jährige an diesem Sonntag aber gerne verzichten würde.
Denn einem solch hohen Rückstand hinterher zu laufen, sei nicht unbedingt notwendig, wie der Übungsleiter befindet: „Das ist keine Über-Mannschaft“, so der Trainer, der allerdings nach intensivem Videostudium einräumt: „Aktuell lebt Stade natürlich von der Euphorie des Aufstiegs.“

In der Halle Nord hat sich diese Euphorie, die nach der starken Vorbereitung aufgekommen war, etwas gelegt. Harte Trainingsarbeit ist aktuell angesagt, wobei hier und da auch einiges an Grundlagen nachgeholt werden muss. „Wir müssen versuchen, mehr Tempo zu gehen, größeren Druck aufzubauen, und zwar nicht nur von der Spielerin, die das Tor werfen will. Da sind alle gefordert“, sagt der Trainer.

Ansätze der Besserung habe er auch am letzten Samstag in Bremen erkennen können. Dort allerdings traf die PSV auf eine Mannschaft, die eine halbe Nummer zu groß für die Recklinghäuserinnen war.
Personell wird es einige Veränderungen geben: Carina Püntmann und Maren Zimmer werden am Sonntag fehlen, sie befinden sich in einem lange geplanten Urlaub. Dafür ist die Kapitänin wieder an Bord: Christina Weber ist von ihrer berufsbedingten Reise aus China zurück und hat offenbar auch ihre Rippenprellung überstanden. „Donnerstag hat sie schon fleißig wieder mittrainiert“, sagt ihr Trainer, der ahnt: Alleine die Präsenz von Christina Weber hilft der Mannschaft.


INFO PSV Recklinghausen - VfL Stade; So., 16 Uhr – Halle Nord, Halterner
Straße 125

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