Klarer Erfolg im Endspurt: PSV-Damen siegen

Mit der Schlusssirene fielen sich die Handballerinnen der PSV Recklinghausen fröhlich in die Arme. So ein klarer 28:21-Erfolg über den VfL Stade sorgt schließlich für Freude. Nur: Dieses Ende in der Halle Nord, das hätten zehn Minuten zuvor auch die allergrößten und optimistischsten Fans der PSV nicht vorhergesagt.

Noch in der 47. Minute stand der zweite Saisonsieg der Recklinghäuserinnen in der 3. Liga Nord vor 226 Zuschauern mächtig in Frage. Da führten die Gäste aus Niedersachsen mit 21:19 – und das nicht ganz zu Unrecht. Der Tabellensiebte Stade wirkte über weite Strecken einen Tick sicherer und im Abschluss konsequenter. So lagen die Schützlinge von Trainer Sascha Rajkovic meist knapp vorn.

In der 20. Minute brachte Jana Püntmann die PSV mal in Führung (9:8). Doch die hielt nicht lange. Zur Pause stand es 12:13, und auch in Hälfte zwei legte meist Stade vor – bis zum 19:21. Was nicht allein am Können der Gäste um die starke Spiellenkerin Dragica Klindo lag.

Durch viele hektische Aktionen und untaugliche Abschlüsse machten sich die Recklinghäuserinnen das Leben schwer. „Wir haben den Gegner durch unsere Fehler in der Offensive aufgebaut“, fand PSV-Trainer Burkhard Bell. Es war vor allem Torhüterin Iris Schultz zu danken, dass der Recklinghäuser Rückstand nie höher ausfiel.
Die routinierte Torfrau steigerte sich von Minute zu Minute. Am Ende brachte sie die Stader Schützinnen mit etlichen Paraden schier zur Verzweiflung und leitete so ein furioses Finale ein. Als sich Stades Lara Witt eine Zeitstrafe einhandelte, drehte die PSV das Spiel: Christina Weber glich per Siebenmeter zum 21:21 aus, Shari Thoms und Jana Püntmann legten fix nach.
„Da ist endlich der Knoten geplatzt“, freute sich Trainer Bell. „Am Ende fiel der Erfolg ein paar Tore zu hoch aus. Aber man hat gesehen, wie gut wir Handball spielen können.“ Mit der ersten Zwei-Tore-Führung der Partie im Rücken klappte bei der PSV alles, was zuvor noch daneben gegangen war.

Statt Stader Gegenwehr erlebten die Zuschauer nun sehenswerte PSV-Angriffe in Serie und eine Torfrau Iris Schultz, die einfach jeden Ball hielt, der auf ihren Kasten zusteuerte. Der sehenswerte Schlusspunkt in der Halle Nord: Kathrin Hucks lässiger Heber zum 28:21 in der 60. Minute – als hätte es nie den Hauch eines Selbstzweifels gegeben.

PSV Recklinghausen:  Schultz, Bandur, Steinhaus - Seelbach, Gerick, Huck 3, Peters, Wöstmann 4, Püntmann 5/2, Weber 7/4, Thoms 4, Imping 1, Jarendt 2, Brühan 1


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