PSV-Frauen wollen eine Serie starten

Zwei Siege in Serie – das ist die aktuelle Bilanz des Frauen-Drittligisten PSV Recklinghausen. Das ist zwar noch keine richtige Serie, aber immerhin taugt sie als ein möglicher Anfang einer kleinen Serie.

Damit es nun auch eine Serie wird, muss am Sonntag im Heimspiel gegen die HSG Union Halle der nächste Erfolg her. Der beileibe kein Ding der Unmöglichkeit ist. So sieht es jedenfalls Trainer Burkhard Bell: „Wir wollen alles dafür tun, dass das zarte Pflänzchen weiter gedeiht.“ Für den Trainer ist es keine Frage: Es geht aufwärts in der Halle Nord. Zwar hat es seine Sieben noch nicht geschafft, ein Spiel über 60 Minuten überlegen zu gestalten. Aber der Auftritt am vergangenen Wochenende bei der HSG Osterode-Harz ging schon mal in die richtige Richtung.

Was vom sonntäglichen Gegner zu halten ist, bleibt dabei die große Frage. In eigener Halle hat Halle einige bemerkenswerte Resultate erzielt, in der Fremde ist die Mannschaft bislang nur Punktelieferant.

„Obwohl sie teilweise sehr ordentliche Leistungen abgeliefert hat“, wie Burkhard Bell sagt. Wie in der vergangenen Saison gilt das Hauptaugenmerk wieder dem starken Rückraum der Ostwestfälinnen. „Da sind die wirklich enorm stark besetzt“, wie der Recklinghäuser Trainer sagt.

In der letzten Spielzeit zog die PSV beim 34:26 mit einer doppelten kurzen Deckung Halle den Zahn. Eine Variante, die auch Burkhard Bell in die Überlegungen einbezieht.

„Ob’s der Weisheit letzter Schluss ist, weiß ich zwar nicht, da Halle auf halbrechts eine neue Spielerin dazu bekommen hat, die in der Lage ist, die Räume gut auszunutzen. Auf jeden Fall müssen wir für Sonntag die richtigen Konzepte bereit halten.“

Ein besonderes Spiel wird die Partie für Kathrin Huck. Die Recklinghäuser Rückraumspielerin trug zehn Jahre lang das Trikot der HSG, ehe sie sich im Sommer 2012 der PSV anschloss. Dort ist „Caddy“ im Rückraum eine feste Größe. Allerdings hat Huck bislang nicht an ihre gute Wurfquote aus der vergangenen Saison anknüpfen können. Nicht nur Burkhard Bell würde sich freuen, wenn die 30-Jährige ausgerechnet gegen ihren alten Verein zu Hochform auflaufen würde.

„Im Moment ist mein Eindruck, dass sie zu viel auf einmal will. Sie muss da etwas freier werden. Aber ich bin sicher, dass das bald auch wird“, ist der Trainer überzeugt.

INFO PSV Recklinghausen - HSG Union Halle; So., 16 Uhr – Halle Nord, Halterner Str.

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