PSV-Damen setzen sich vorne fest

Das Team von Handball Bad Salzuflen stellte die Drittliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen vor keine besonders hohe Hürde in der Halle Nord. Die PSV setzte sich schnell ab und fuhr am Ende einen ungefährdeten 32:27 (17:11)-Erfolg ein.
Nach verkorkstem Saisonstart kommt die PSV Recklinghausen immer mehr ins Rollen. In den letzten vier Partien musste sich die Mannschaft von Trainer Burkhard Bell lediglich dem verlustpunktfreien Spitzenreiten VfL Oldenburg II knapp mit 24:25 geschlagen geben.

 

Durch das 32:27 gegen Bad Salzuflen ist nun ein weiterer Sieg hinzugekommen. Zu Beginn hieß es für die PSV-Damen aber erst einmal warten. Aufgrund eines Unfalles auf der Autobahn und eines daraus resultierenden Staus, in dem der Bus der gegnerischen Mannschaft stand, musste die Anwurfzeit kurzfristig um eine halbe Stunde nach hinten verlegt werden. Um 19.30 Uhr konnte es dann aber losgehen.

In der siebten Minute besorgte Sarah Kristin Seelbach durch ihren Treffer zum 3:2 die erste Führung der PSV. Diese konnten die Gäste aus Bad Salzuflen noch einmal egalisieren, ehe die PSV endgültig davon zog.

Besonders treffsicher zeigte sich im ersten Durchgang Jana Püntmann, die auf Rechtsaußen immer wieder ihrer Gegenspielerin enteilte und mit fünf Gegenstoßtreffern maßgeblich am Ausbau des Vorsprungs beteiligt war.
Über ein 12:7 (21.) erspielten sich die Recklinghäuserinnen einen Sechs-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeitpause (17:11).

In den zweiten 30 Minuten stellte Trainer Burkhard Bell sein Team auf mehreren Positionen um und gab so auch den anderen Spielerinnen die Möglichkeit zu glänzen. Auch die neuformierte Sieben ließ nichts anbrennen und hielt den Gegner auf Abstand. Näher als vier Tore (26:22) kamen die Gäste nicht heran, auch wenn viele freie Würfe auf Seiten der PSV vergeben wurden.

Lediglich Bad Salzuflens Kateryna Lippert, die mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der Begegnung war, bekam die PSV-Abwehr nie wirklich in den Griff. Auf Seiten der Gastgeberinnen war Kathrin Huck mit sieben Toren für die meisten Treffer verantwortlich.

„Eigentlich wollten wir mehr, aber ich hab dann natürlich experimentiert“, meinte PSV-Trainer Burkhard Bell nach dem souveränen Sieg. „Der Gegner konnte uns nicht in Schwierigkeiten bringen, und wenn, dann haben wir sie aufgebaut. Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt.“ Sein Team hat sich durch den Erfolg vom Samstag endgültig in der oberen Tabellenhälfte der 3. Liga festgesetzt.

PSV Recklinghausen: Schultz, Bandur, Steinhaus - Seelbach 2, Gerick, Huck 7, Peters 2, Wöstmann 1, J. Püntmann 6/1, Weber 4/1, Thoms 3, C. Püntmann, Imping 6/1, Brühan 1

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