PSV-Frauen wollen ihren Nimbus wahren

Der nächste Gegner kommt zwar – grob gesprochen –aus etwa der gleichen Ecke wie der letzte. Doch dass die Drittliga-Partie der PSV Recklinghausen gegen HSV Minden-Nord derart die Emotionen wecken wird wie es letzten Sonntag der Fall war, als der MTV Rohrsen seine Visitenkarte in RE abgab, ist nicht zu erwarten.

„Wer weiß“, fragt Recklinghausens Trainer Burkhard bell mit einem Augenzwinkern. Immerhin eine Aufgabe stellt sich sein Team fürs Rückspiel am Sonntag von ganz alleine: In Minden setzte es im Hinspiel mit 23:28 eine Niederlage. „Die wollen wir natürlich korrigieren“, sagt der Trainer.

Aber was geht noch in dieser Saison? Sechste ist die PSV, zwei Punkte hinter dem Tabellenvierten Blomberg-Lippe. „In der Heimtabelle liegen wir ungeschlagen auf Platz drei“, sagt Burkhard Bell. „Diesen Platz zu verteidigen, ist unser erstes Ziel.“

Dass sein Team auf heimischem Parkett oft ein anderes, meist besseres Gesicht zeigt als in der Fremde, ist auch dem Trainer nicht entgangen. „Die Fahrerei in der Liga ist nicht ohne. Diese Erfahrung habe auch ich machen müssen, da ist schon ein gewisses Maß an Professionalität gefragt.“ In der Halle Nord wird der eigene Anhang dafür mit schöner Regelmäßigkeit verwöhnt.

Zuletzt, beim 31:22-Kantersieg gegen Rohrsen, glückte der PSV vieles zur vollsten Zufriedenheit. „Diese Leistung wollen wir auch gegen Minden abrufen – nur mit vielleicht etwas weniger Emotionen“, sagt der Trainer.

Der hat in der Woche an der einzigen Schwachstelle des letzten Sonntags arbeiten lassen: Den Siebenmetern.
Sieben ließ die PSV gegen Rohrsen liegen; bei einem engeren Spielstand als letzte Woche hätte das ein Faktor sein können. „Vielleicht werden dort die Karten neu gemischt“, meint Bell zu den Einheiten „vom Punkt“.

Eventuell wird Jana Püntmann am Sonntag ihr Comeback geben. „Der Heilungsprozess verläuft überraschend gut“, sagt ihr Trainer. „Für die Siebenmeter könnte es klappen.“ Dort war die 20-Jährige bis zu ihrer Knieverletzung stets hoch erfolgreich.

Wie es auch Jessica Pfannenschmidt ist, Mindens bester Werferin mit aktuell 75 Toren. Die PSV ist auf jeden Fall auf jede Menge Arbeit eingestellt. Burkhard Bell: „Minden ist die Truppe, die in der Liga am größten gewachsen ist.“ Im Hinspiel hatte sein Team dabei zu selten die Lücke gefunden. Sonntag soll’s besser werden.

INFO PSV Recklinghausen - HSV Minden-Nord; So., 16 Uhr – Halle Nord

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