PSV-Handballerinnen unterliegen Bremen

Die Drittliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen mussten sich im Topspiel dem SV Werder Bremen geschlagen geben. Nach einer guten ersten Hälfte und einer Pausenführung von 15:14 hatte die PSV am Ende gegen den Tabellendritten mit 24:27 das Nachsehen.

„Gegen so eine Mannschaft können wir nur bestehen, wenn wir immer dran bleiben“, meinte PSV-Coach Burkhard Bell nach der Partie. Und im ersten Durchgang schien es auch so, als würde das den PSV-Frauen gelingen. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und boten sich eine ausgeglichene erste Hälfte, in der nur die PSV einmal auf drei Tore wegziehen konnte (5:2/8.).

Nach dem 5:5-Ausgleich durch Bremens Julia Lupke und der darauffolgenden Bremer Führung abermals durch Lupke, legte Werder immer vor, die Recklinghäuserinnen glichen aus. Pünktlich vor dem Ende der ersten Hälfte gelang es der PSV aber, durch Sarah-Kristin Seelbach die 15:14-Führung zu erzielen.

Im zweiten Durchgang blieb es bis zum 20:20-Ausgleich durch Recklinghausens Kathrin Huck in der 44. Minute weiterhin ausgeglichen, ehe sich die PSV mehr und mehr an der Bremer Verteidigung die Zähne ausbiss.

„Die Abwehr ist ein Bollwerk, da können wir körperlich nicht mithalten“, so Bell, der mitansehen musste, wie die Bremer auf drei Tore wegzogen. „In der Phase haben wir vorne nicht getroffen und sind dann mit drei Toren in Rückstand geraten. Danach gab es Situationen, in denen wir frei durch waren und häufig die falsche Entscheidung getroffen haben“, erläuterte der Trainer, der besonders die fehlgeschlagenen Heberversuche gegen die hochgewachsene Bremer Torfrau im Sinn hatte.

Die PSV-Damen blieben zwar kämpferisch, konnten den Drei-Tore-Rückstand bis zum Ende nicht mehr verkleinern. Am Ende mussten sie sich 24:27 geschlagen geben.

„Das war jetzt unsere erste Heimniederlage, das ist schon ein bisschen ärgerlich. Aber ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, die haben alles gegeben. Bremen war einfach besser, das muss man dann auch anerkennen“, sagte Bell.

Am nächsten Spieltag geht es für die PSV zum VfL Stade. Bell gibt das Ziel bereits aus: „Das ist unsere längste Auswärtsfahrt, da fahren wir drei Stunden hin. Stade kämpft gegen den Abstieg, da müssen wir die Punkte holen, die wir heute abgegeben haben.“

INFO PSV Recklinghausen:
Schultz, Steinhaus - Seelbach (1), Gerick, Huck (6/2), Peters (1), Wöstmann (2), J. Püntmann (4), Weber, Thoms (2), C. Püntmann (2), Imping (4/1), Brühan (2)

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