PSV mit Plan und Perspektive

Was Trainer und Spielerinnen in der Halle Nord in der kommenden Drittliga-Saison vorhaben, war am Sonntag unschwer zu erkennen. Trainer Burkhard Bell trug das Motto Schwarz auf Gelb auf seinem T-Shirt: „Wir haben einen Plan“, stand dort geschrieben. Und an den feilte die PSV Recklinghausen während des Trainingslagers ausgiebig.

Dass Trainer und Mannschaft einen (neuen) Plan brauchen, liegt auf der Hand: Am 7. September startet die PSV in die erste Saison nach der Ära von Christina Weber. „Den Kopf der Mannschaft zu ersetzen, ist immer schwer“, sagt Burkhard Bell. „Das geht nur gemeinsam als Mannschaft.“

Die ist in den zweieinhalb gemeinsamen Tagen nach Auffassung des Trainers noch enger zusammengerückt. Ob Pasta mit selbst gemachter Soße, ein Grill-, Quiz- und Spieleabend oder aber die beiden Testspiele gegen SG Überruhr (33:17) und Teutonia Riemke (35:21), Burkhard Bell ist zufrieden, trotz oder gerade wegen des prallen und abwechslungsreichen Programms: „Ich wusste ja aus dem letzten Jahr, was auf mich zukommt. Und das war wieder eine runde Sache.“

Was den Übungsleiter und sein Trainer-Team sichtlich erfreute: Die „Alten“ sind weiter mit dabei, Christina Weber etwa hat am Samstagnachmittag Angriffskonzepte erläutert. Konzepte spielen ohnehin in der nächsten Saison eine große Rolle. Die PSV möchte dem Gegner nun ihre Spielweise aufzwingen. Agieren statt reagieren will sie.

Das Saisonziel? Burkhard Bell formuliert es so: „Die Mannschaft ist sich einig darin, besser abzuschneiden als in der letzten Saison.“

Platz fünf gilt es damit zu toppen, auch wenn das in der ungewohnten West-Staffel nicht leicht werden wird. Der Trainer: „Einige Mannschaften, die aus dem Westen, können wir ganz gut einschätzen, nicht aber die, die aus Hessen sind.“

Wo es mittelfristig hingehen soll, ist allerdings nur zu vermuten. Der Trainer sagt dazu gerade soviel: „Wir haben aktuell eine gute Altersstruktur. Das ist eine Mannschaft, die so noch einige Jahre zusammenspielen kann.“

Die beiden Testspiele verliefen zur Zufriedenheit von Burkhard Bell, der allerdings im zweiten Spiel gegen Riemke auf Neuzugang Meike Esterhaus verzichten musste, die über Rückenprobleme klagte. Und auch wenn sein Team ins erste Spiel gegen SG Überruhr nach den ersten Einheiten nur schwer reinkam, steigerte sich seine Mannschaft mit zunehmender Spieldauer. Bell: „In solchen Spielen setzen wir uns immer Ziele. Die hat die Mannschaft gegen Überruhr erreicht.“

Der Lohn: Die Mannschaft wurde am Sonntag erst eine halbe Stunde später als geplant aus dem Matratzenlager zur nächsten Einheit wach getrommelt.

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