37:27 - PSV fertigt TSG Ober-Eschbach in eigener Halle ab

Lutz Cebulla bewies ein glückliches Händchen. Als die PSV-Handballerinnen den verdienten Applaus der 200 Zuschauer in der Halle Nord vernahmen, dröhnte durch die Lautsprecher Andreas Bouranis Dauerbrenner „Auf uns“. Zweifellos passend.

Wer friert uns diesen Moment ein? Besser kann es nicht sein!“, lautet der erste Vers des Gassenhauers. In der Tat, besser als das 37:27 (17:13) gegen Zweitliga-Absteiger TSG Ober-Eschbach kann es aus PSV-Sicht eigentlich nicht mehr werden: Der erste Saisonsieg, eine bärenstarke Teamleistung und einen hochgehandelten Favoriten mit zehn Toren Differenz bezwungen. PSV-Trainer Burkhard Bell suchte, fand aber kein Haar in der Suppe: „Das haben sich die Mädels verdient.“

Nach der Schlusssirene war kein Neuzugang im PSV-Lazarett zu notieren – keine unwichtige Nachricht in diesen Tagen. „Solche Rückschlage haben uns in den vergangenen Spielen immer das Genick gebrochen“, erklärte Bell, dessen Spielerinnen von der ersten Sekunde an präsent waren:

Jana Püntmann eröffnete den Torreigen. Der folgende 1:1-Ausgleich durch Milica Vlahovic findet hier nur deshalb Erwähnung, weil es der einzige Gleichstand der gesamten Partie war. Angeführt von Stefanie Willenbrand führte die PSV über die Stationen 5:1 (8.), 12:3 (15.) zur Pause mit 17:13.

Was Bell im Anschluss besonders freute, „dass wir besonders, als Ober-Eschbach aufholte, die Ruhe bewahrt und uns wieder abgesetzt haben“. Bis auf 20:18 kam der Gast aus Bad Homburg heran, diese Klippe umschiffte die PSV aber elegant und zog seinerseits durch einen 7:1-Lauf bis auf 27:19 davon – die Vorentscheidung.
Selbst wenn Bell wollte, er konnte keine Spielerin hervorheben: Torhüterin Iris Schultz parierte einige freie Bälle, fast jede Spielerin trug sich in die Torschützenliste ein.

Am häufigsten taten das Shari Thoms, Maike Esterhaus und Stefanie Willebrand mit jeweils sieben Treffern. Aber Bell betonte: „Jede hat vollsten Einsatz gezeigt. Dieses Spiel ist ein Beleg dafür, was machbar ist, wenn wir an unsere Stärke glauben.“Vielleicht ist der Kantersieg ja die Initialzündung für die gesamte Spielzeit? „Ich hoffe es“, sagte Burkhard Bell mit einem Schmunzeln.

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