29:20 - PSV schlägt HSG Dutenhofen/Münchholzhausen

„Es ist ganz wichtig, dass wir dieses Spiel gewonnen haben!“ Burkhard Bell, seines Zeichens Trainer des Drittligisten PSV Recklinghausen, musste nach dem 29:20 (15:11)-Erfolg seines Teams gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen erst einmal kräftig durchschnaufen. So deutlich, wie es das Ergebnis glauben machen will, war die Begegnung nämlich keineswegs. Im Gegenteil. Zwar erspielten sich die Recklinghäuserinnen begünstigt durch zahlreiche technische Fehler der Gäste schnell eine 7:2-Führung (10.). Nach einer Auszeit durch HSG-Trainer Eckhard Weber geriet der PSV-Motor aber ins Stocken. „Sobald bei uns eins, zwei Sachen schief laufen, sind wir momentan stark verunsichert“, erklärte Burkhard Bell, warum sein Team sich gegen einen spielerisch limitierten Gegner nicht weiter absetzen konnte.


Immerhin wahrten die Gastgeberinnen mit zahlreichen Einzelaktionen und einfachen Toren aus dem Rückraum durch Maike Esterhaus bis zum 19:14 (40.) ihren Fünf-Tore-Vorsprung.

Doch dann lief bei den „Polizistinnen“ hinten wie vorne rein gar nichts mehr zusammen. Immer wieder kamen die Gäste über die Achse Mitte-Kreis zu einfachen Toren oder Strafwürfen, profitierten zudem von zahlreichen Zeitstrafen gegen die PSV.

Die Führung der Recklinghäuserinnen schmolz bedrohlich zusammen. Mit dem Tor von Kreisläuferin Melanie Nowak zum 19:20 gelang den Dutenhoferinnen der Anschlusstreffer (48.). Beim Stande von 20:21 hatten die Gäste sogar die Chance auf den Ausgleich. Den Strafwurf von Johanna Müller parierte PSV-Torhüterin Iris Schultz jedoch bravourös.

Nun schlug die Stunde, genauer: die Minute von Jana Püntmann. Dreimal in Folge netzte die flinke Rechtsaußen der PSV ein – in gerade einmal 46 Sekunden. Nach einem Hebertor fingen die Hausherrinnen die nächsten beiden Angriffe der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen bereits nach Anpfiff ab.

Im Gegenzug versenkte Gegenstoßspezialistin Jana Püntmann eiskalt. Mit elf Treffern avancierte die Recklinghäuserin zur Matchwinnerin. Spätestens nach dem erneuten Kontertreffer durch zum 26:20 (56.) war die Partie entschieden.

PSV: Schultz, Link; Seelbach, Gerick, Huck, Peters 7/4, J. Püntmann 11, Willebrand 2, Thoms 1, C. Püntmann, Imping 1, Esterhaus 6, Brühan

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