Attraktives Pokal-Los und Sieg in Harrislee

Achtung: das Viertelfinale wird am Mittwoch, den 25.02.2009 um 19.30 Uhr in der Sporthalle Nord ausgetragen!
Grund: Oldenburg spielt am 14.02.2009 im EHF Pokal in Dänemark 
Das Jahr ist keine zwei Wochen alt und sie haben schon Spaß für mindestens drei Monate gehabt.
Erst der Pokalsieg beim ewigen Widersacher Greven, dann die Gala im ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres mit dem 32:24 (16:15) beim TSV Nord Harrislee und schließlich auch noch die frohe Kunde von der Pokalauslosung in Thüringen. Handball-Zweitligist PSV Recklinghausen bekommt im Viertelfinale am 14. Februar das erhoffte Heimspiel und im Erstligisten VfL Oldenburg auch einen attraktiven Gegner.
 
„Das ist ein Traum”, schwärmte Kai Harbach, als er von der Auslosung erfuhr. „Wir werden das Spiel zu einem echten Event machen, das haben sich die Mädels verdient.” Dass sportlich gegen den Erstliga-Vierten womöglich nicht einmal der Hauch einer Außenseiterchance besteht, verrät Oldenburgs Pokalergebnis im Achtelfinale. Da siegte der VfL 40:20 gegen den SVG Celle – und der ist Tabellenführer in der 2. Liga Nord, ein Ligagefährte der PSV. „Das sagt alles über den Stellenwert”, macht sich Trainer Harbach keine Illusionen. Aber in diesem Fall ist das Ergebnis womöglich ohnehin zweitrangig. „Ein schönes Spiel” wollen sie gegen Oldenburg zeigen, gegen dessen Regionalliga-Reserve die PSV in der zweiten Pokalrunde gewonnen hatte.

Am Samstag beim Sieg in Harrislee unweit von Flensburg tat die PSV das, was ein Team nach einer langen und strapziösen Busfahrt am liebsten tut: Es nahm die Punkte mit nach Hause. Sie tat dies, weil sie nahezu nahtlos an die gute Leistung aus dem Greven-Spiel anknüpfte. „Vorne war das schon in der ersten Halbzeit gut. Ich habe meinen Mädels in der Kabine gesagt, wenn wir uns noch in der Deckung steigern können, dann haben wir eine gute Chance auf einen Sieg.”

Tatsächlich konnten die Gäste noch einmal ein Schippe drauflegen, ließen im zweiten Abschnitt nicht zuletzt dank der erneut starken Iris Schulz im Tor lediglich neun Tore zu und hielten in der Offensive das Niveau aus dem ersten Abschnitt. „In den letzten zehn Minuten, als wir uns abgesetzt haben, war das sogar Traumhandball” schwärmte Kai Harbach regelrecht. Ihm gefiel vor allem, dass es auf allen Positionen stimmte. Variables und damit schwer auszurechnendes Spiel haben eben alle Trainer gerne.

Wobei der PSV-Coach bei aller Euphorie über das Pokalergebnis und das nunmehr wieder positive Punktverhältnis nicht die Bodenhaftung verliert. „Der Sieg war wichtig, weil wir jetzt mit Respekt, aber auch mit Selbstbewussstein nach Lintfort fahren können, das jeden Punkt dringend braucht.” Das Spiel beim Liga-Schlusslicht am nächsten Sonntag ist das letzte in der Hinrunde.

TSG Nord Harrislee: Kühl, Petersen – Clausen, Schulz (4), Warr (6/5), Schulz (4), Bruder, Lenke, Vogeler, Abioye (3), Stielow, Lembke (3), Hofeditz (4)

PSV Recklinghausen: Schulz, Lübbert – Beikirch, Saxe, Wellsow (2), Surholt (4), Pieper (1), Danhof (3), Faeseke (1), Weber (12/7), Reinhart (4), Claus (5)

Schiedsrichter: Brauer/Holm

Stationen: 0:1 (2.), 10:9 (18.) 15:16 (30.), 19:21 (40.), 22:25 (50..) 24:32 (60.)

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