PSV-Frauen bleiben in der Erfolgsspur

„Einfach wäre ja auch langweilig“, sagt PSV-Trainerin Kirsten Lübbert nach dem hart erkämpften 30:26 (16:16)-Erfolg ihrer Mannschaft gegen TSV Bayer Leverkusen II.

Lange Zeit machten sich die „Polizistinnen“ das Leben nämlich selber schwer. Dabei lief zu Beginn der Partie alles – und damit eben auch der Ball – wie am Schnürchen. Mit zwei tollen Kombinationen, die Lea Imping und Jacky Brühan vollendeten, ging die PSV 2:0 in Führung. Bis zum 6:4 (10.)kombinierten sich die Hausherrinnen, bei denen Carina Püntmann auf Rückraum Mitte für viel Wirbel sorgte, durch die defensive 3:2:1-Deckung der Leverkusenerinnen. Dann riss der Faden im Spiel der Recklinghäuserinnen. Immer wieder rannten sich die Lea Imping, Kathrin Huck oder Agnetha Peters vergeblich fest. Zudem landeten gleich mehrere Kreisanspiele in den Armen der Gegner, die postwendend per Konter einnetzten. Über 6:6 drehte Bayer die Partie zur eigenen 9:6-Führung (14.).

Mit einer einfachen taktischen Maßnahme kamen die Gastgeberinnen allerdings zurück in die Partie. „Ein Schlüssel zum Sieg war sicherlich die Umstellung auf die 5-plus-1-Deckung“, erklärt Kirsten Lübbert, warum sich ihr Team beim 9:9 zurückmelden und später auch bis auf 14:11 in Führung gehen konnte (20.).

Ohne die nun in Manndeckung bei Carina Püntmann gut aufgehobene Pia Adams fiel den Leverkusenerinnen nämlich nichts mehr ein. Dennoch kamen die Gäste nach überhasteten PSV-Aktionen über Gegenstöße wieder bis zum Ausgleich (16:16). Ein Wechsel im PSV-Tor war dann der zweite Schlüssel zum Sieg. „Iris hat in der ersten Hälfte nicht schlecht gehalten, aber wir wollten noch einmal etwas Neues versuchen“, erläutert die PSV-Trainerin, warum in den zweiten 30 Minuten die 17-jährige Leonie Moormann ihr Heimspieldebüt feiern durfte.

Mit einer bemerkenswerten Gelassenheit parierte Moormann gleich zu Beginn der zweiten Hälfte zwei freie Bälle, die Kathrin Huck und Agnetha Peters per Siebenmeter zur 18:16-Führung nutzten.

Auch in der Folge war „Leo“ immer dann zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde. Bis auf 26:21 setzten sich die PSV-Frauen dank eines Hattricks von Agnetha Peters ab (44.). Dann aber überdrehten die Recklinghäuserinnen wieder ein wenig und brachten Bayer durch schwache Würfe und technische Fehler noch einmal zurück ins Spiel. Als es schien, als ginge der PSV beim 28:26 (58.) endgültig die Luft aus, war wieder auf die Jüngste der PSV Verlass. Mit ihrer 15. Parade sicherte Leonie Moormann ihrer Mannschaft den Sieg.

INFO PSV: Schultz, Link, Moormann; Seelbach, Gerick 3, Huck 4, Peters 9/4, J. Püntmann 5, M. Brühan, Thoms, C. Püntmann 3, Imping 5, J. Brühan 1.

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