Es gibt etwas gut zu machen

PSV Bundesligafrauen am Sonntag zu Gast in Lintfort

Anwurf 16.00 Uhr (Eyller Sporthalle) 

Beim TuS Lintfort beginnt für die Zweitligahandballerinnen der PSV Recklinghausen am Sonntag um 16 Uhr die Rückrunde. Wieder einmal. Schon vor ziemlich genau zwölf Monaten kam es in der Sporthalle an der Eyller Straße zum Auftakt der Serie zum Duell der beiden Dauerrivalen.

Mit ärgerlichem Ausgang für die Gäste (25:28). „Nochmal wollen wir dort nicht verlieren“, sagt PSV-Trainer Kai Harbach. Auf dem Papier ist die Ausgangslage klar. Die PSV könnte sich am Niederrhein allenfalls blamieren, denn der TuS ziert beinahe schon abgeschlagen das Tabellenende der Nord-Staffel, war schon im Hinspiel in der Halle Nord beim 33:24 kein ernsthafter Konkurrent für die PSV.
Der einzige Lintforter Saisonsieg datiert vom 30. November, als der TuS den SC Greven 09 in eigener Halle mit 38:36 schlug. „Und dieses Ergebnis sollte uns Warnung genug sein“, meint Kai Harbach: „Denn wer Greven besiegt, kann an einem guten Tage auch Recklinghausen schlagen.“
Dass die Lintforterinnen sich noch lange nicht aufgegeben haben, zeigen die jüngsten Transferaktivitäten. Aus der Regionalligamannschaft von Bayer 04 Leverkusen verpflichtete der TuS Ina Herbst und Yasmine Ley, zudem kommt vom HSV Dümpten Anja Bing. Die größten Hoffnungen legt TuS-Trainerin Bettina Granz-Klein in Yasmin Ley, die mit ihren 1,83 m im Rückraum sowohl für Tore sorgen soll wie auch in der Abwehr für mehr Stabilität. Mit 354 Gegentreffern ist Lintfort aktuell die Schießbude der Liga.
Schwer schlug dort ins Kontor, dass mit Efja Heujmans (Kreuzbandriss) und Ivana Ronova, die aus Verletzungsgründen mittlerweile ihre Karriere beendet hat, zwei absolute Stützen vor Saisonstart ausgefallen waren.
Für Kai Harbach spielt das alles nur eine eher untergeordnete Rolle. „Wir fahren selbstbewusst hin, glauben an unsere eigene Stärke und wollen den guten Start ins Jahr natürlich ausbauen“, so der 43-Jährige. An einen „Schlendrian“ im Team glaubt Harbach nicht: „Dazu ist die Rivalität zwischen den beiden Vereine dann doch zu groß.“
Ob er für eine weiter Saison bei der PSV weitermachen wird, bleibt im übrigen weiter im Ungewissen. Es gebe noch zwei, drei Details abzuklären, so Harbach: „Ich hoffe aber, Anfang nächster Woche sind wir damit durch.“

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