PSV Damen am Sonntag zu hause gegen Stemmer

Handball: Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Stemmer ist die Trainerfrage bei Zweitligist PSV RE weiter ungeklärt

Recklinghausen. (O.K.) Tabellenvierter mit sattem Polster zu den gefährdeten Regionen: Die Ausgangslage vor dem ersten Heimspiel des Jahres ist bei den Zweitliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen gut.

Sie könnte sogar noch prächtiger werden, gelingt der Sieben von Kai Harbach am Sonntag (Anwurf: 16 Uhr) ein Sieg über die HSG Stemmer/Friedewalde. Auch wenn der Trainer naturgemäß warnt: „Das ist keine Laufkundschaft der Liga“, weiß auch der 43-Jährige: Ein Sieg in einem Heimspiel ist Pflicht. Zumal die PSV – ohnehin nur noch theoretisch mit Nöten – dann wohl endgültig „durch“ wäre.

Dass die Planungen für die neue Saison damit längst angelaufen sind, ist bekannt. Nur tun sich beide Seiten schwer, endgültig grünes Licht in der wichtigsten Frage zu geben. „Wir haben miteinander gesprochen. Der Verein hat gesagt, wie er sich die neue Saison vorstellt, und wir haben gesagt, wie wir uns das vorstellen“, so Kai Harbach, der gleichzeitig für „Co“ Detlef Vogt spricht.
Allerdings scheint die Sache über kurz oder lang auf eine Verlängerung hinauszulaufen. „Es ist ja nicht so, dass wir nicht bleiben wollen“, so Harbach viel sagend. Teammanagerin Mareike Schüllenbach ergänzt: „Eigentlich gibt es keine Gründe, warum es nicht klappen sollte.“
Die neue Saison dürfte dabei schwierig genug werden. Für die neue eingleisige 2. Liga muss sich die PSV mit einem Platz in der oberen Tabellenhälfte qualifizieren. Auch wenn der aktuell sicher ist, ahnt nicht nur der Trainer, dass das Hauen und Stechen zunehmen wird. Gut möglich, dass die Konkurrenz also kräftig aufrüsten wird.
Zurück zur Gegenwart: Mit einigem Respekt erwartet die PSV die abstiegsbedrohte Mannschaft aus Stemmer. „Im Hinspiel haben wir uns gegen die lange schwer getan“, sagt Harbach über das 31:29. Herausragende Akteurin bei den Ostwestfälinnen ist Anika Ziercke, die die Torjägerliste der 2. Liga Nord mit großem Abstand anführt.
Erschwerend kommt bei der PSV hinzu, dass Alexandra Wolf und Andrea Surholt (beide privat verhindert) fehlen werden und der Einsatz von Steffi Reinhart (Magen-Darm-Grippe) gefährdet ist.
P.S.: Wer kann, sollte sich am Sonntag etwas mehr Zeit nehmen. Im Anschluss an das Zweitliga-Spiel der PSV-Frauen wird im Jugendraum der Halle Nord das deutsche WM-Spiel der Herren gegen Norwegen live auf Großbildleinwand gezeigt.

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