Spiel des Jahres - Viertelfinale im DHB Pokal

PSV-Managerin Mareike Schüllenbach freut sich auf das Spiel des Jahres gegen Oldenburg. Foto: Reiner Kruse (WAZ)PSV Recklinghausen freut sich auf den Vergleich mit Europacup-Teilnehmer VfL Oldenburg. Managerin Schüllenbach: „Das ist mit nichts zu vergleichen.” Chancen aufs Weiterkommen sind minimal, obwohl . . .

Recklinghausen. Bis zum Finale, an das niemand ernsthaft glauben mag, wären es noch zwei Siege. Gefühlt stehen die Zweitliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen ohnehin schon jetzt im Endspiel, auch wenn heute Abend (19.30 Uhr, Sporthalle Nord, Halterner Straße) erst die Viertelfinalbegegnung im DHB-Pokal gegen den VfL Oldenburg ansteht. So weit zu kommen ist nach dem zweimaligen Zweitliga-Aufstieg der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, noch nie hat die PSV ein Pflichtspiel gegen einen Erstligisten bestritten. 

„Das ist mit nichts zu vergleichen und macht mich stolz”, gesteht Mareike Schüllenbach. Auch für die Spielerinnen sei die Partie etwas besonderes. Deshalb hat die ehrenamtliche Managerin, ohne die das Abenteuer 2. Bundesliga für die PSV kaum denkbar wäre, wieder einmal in die Klamottenkiste gepackt. Sie ließ T-Shirts bedrucken mit der Aufschrift „DHB-Pokalviertelfinale, PSV Recklinghausen - VfL Oldenburg, 25.02.2009” und überreichte sie den Spielerinnen bereits am Freitag. Schüllenbach: „Sie haben sich extrem darüber gefreut.” Alle fiebern der Pokalpartie entgegen.

Wobei allen auch bewusst ist, „dass für uns eine Reise zum Final Four nach Riesa nur schwer möglich sein wird”. Obwohl: Pokal, eigene Gesetze . . . „Eine kleine Chance auf eine Sensation besteht immer”, sagt Schüllenbach. „Wenn wir einen Sahnetag erwischen und Oldenburg uns erst nicht ganz ernst nimmt . . ” Wirklich rechnen darf der Außenseiter damit aber nicht. Oldenburgs Geschäftsführer Peter Goergen hat seiner PSV-Kollegin verraten, dass das Hotel für die Pokalendrunde in Sachsen bereits reserviert ist. Nach dem unglücklichen Ausscheiden im Europacup will der VfL unbedingt im DHB-Pokal weiter kommen. Kaum anzunehmen, dass Trainer Lecek Krowicki am Mittwoch um 15 Uhr nicht mit seiner bestmöglichen Formation den Teambus besteigt, allein Rechtsaußen Maike Schirner wird wohl fehlen.
Nahezu 400 der maximal 450 Karten für das Spiel des Jahres sind im Vorfeld verkauft worden. Wer eine Stunde vor Spielbeginn kommt, so der Rat von Mareike Schüllenbach, sollte an der Abendkasse noch Tickets erhaschen können. Für Kurzweil sei gesorgt, unter anderem mit einem Tippspiel, bei dem etwa ein von den PSV-Spielerinnen signiertes Trikot und zwei Eintrittskarten für das Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim zu gewinnen sind. Wer auf die PSV tippt, hat sicher geringe Chancen auf einen Sieg, aber im Fall der Fälle auch wenige Nebenbuhler.

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