Rosarot in Rostock

Handball: Zweitligist PSV siegt nach ganz starker Leistung mit 30:24
Rostock. (O.K.) Das war noch einmal ein Ausrufezeichen: Mit einer Leistung, wie sie selbst der Trainer nicht erwartet hatte, und einem verdienten 30:24 (15:14) in Rostock beendete Zweitligist PSV Recklinghausen die Serie von drei sieglosen Spielen in Folge.
„Das war noch einmal eine rundum gelungene Vorstellung“, so Trainer Kai Harbach (Bild). Mit dem Sieg von Rostock kletterte die PSV unversehens wieder auf Rang vier der Tabelle, da Magdeburg am Sonntag wie erwartet gegen Spitzenreiter Celle verlor.
Für Kai Harbach nur eine schöne Momentaufnahme: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, da ist es zweitrangig, was am Ende dabei herauskommt.“ Unter Druck setzen lassen wolle er sich nicht. „Das einzige, was ich mir wünsche, ist, dass wir die Leistung von Rostock nächsten Sonntag auch unseren eigenen Zuschauern mal wieder bieten können.“
Nur noch rund 200 Zuschauer fanden am Samstag den Weg in die Rostocker Fiete-Reeder-Halle. Wie die PSV hatten auch die Gastgeberinnen zuletzt dreimal in Folge verloren, was man dem Rostocker HC auch anmerkte. Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie in der sich zunächst kein Team einen Vorteil erspielen konnte.
Folgerichtig ging es nur mit einer knappen Führung für die PSV (15:14) in die Kabine. Die Vorentscheidung fiel dann unmittelbar nach Wiederanpfiff. Mit fünf Treffern in Folge durch Kira Brandes, Annika Claus, Julia Pieper, Christina Weber und Andrea Surholt enteilte die PSV binnen neun Minuten auf 21:15. „Das war es dann auch“, so Harbach. So sehr sich Rostock auch mühte, gegen das starke PSV-Kollektiv fanden die Gastgeberinnen keine Mittel mehr.
„Offenbar war das Videostudium am Donnerstag heilsam. In Rostock haben alle sehr mannschaftsdienlich gespielt, und auch bei den Wechseln gab es keinen Bruch, weil sich jede Spielerin super eingebracht hat.“ Letzten Endes sei es ein Sieg der ganzen Mannschaft gewesen, der sogar noch höher hätte ausfallen können. Aber nach dem 27:20 (49.) gelang Rostock noch Ergebniskosmetik.
Ein noch höherer Sieg wäre aber wohl des Guten zu viel gewesen, auch wenn Kai Harbach von der Leistung seiner Mannschaft geradezu fasziniert war: „Heute kannst du gerne alles rosarot schreiben. Denn das war es auch.“
PSV RE: Schultz, Lübbert – Weber (10/4), Saxe (6), Brandes (6), Claus (3), Surholt (2), Pieper (2), Reinhart (1), Wolf, Beikirch, Faeseke

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