Das Gerede geht weiter - PSV Damen weiter auf Play-Off Platz

Dass das Gerede über die Playoffs weitergeht, haben sich die Zweitliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen selbst zuzuschreiben. Nach dem 25:23 (13:12) gegen den SV Union Halle-Neustadt liegt das Team von Trainer Kai Harbach weiterhin auf Platz vier.
Am nächsten Spieltag (19. April) kommt es nun für die Recklinghäuserinnen beim HSC 2000 Magdeburg zum Endspiel um den vierten und damit letzten Playoff-Platz. Beide Teams liegen derzeit mit 22:18 Punkten gleichauf. Recklinghausen hat das bessere Torverhältnis und das Hinspiel mit 26:20 gewonnen. Ein Unentschieden würde also reichen.

Harbach und sein Team aber wollen es in den nächsten Wochen weiter so halten wie bisher. Gewinnen, nicht über die Playoffs reden und schließlich sehen, was dabei herauskommt. So war das Spiel gegen Halle-Neustadt auch nicht als Playoff-Platz-Erhaltungsspiel, sondern als Revanche für das Hinspiel ausgerufen worden. Da hatten die PSV-Frauen bis kurz vor Schluss geführt und durch einen Siebenmeter verloren. Die sechsstündige Rückfahrt nervte dabei fast noch mehr. Diesmal konnte sich das Team aus Halle-Neustadt länger sitzend darüber Gedanken machen, warum es nicht zum Sieg gereicht hatte.

Gründe gab es einige: Kirsten Lübbert, Alexandra Wolf, Christina Weber, Stefanie Reinhart und vor allem Andrea Surholt. Die ehemalige Bundesliga-Spielerin ruft ihr volles Leistungsvermögen nur recht unregelmäßig ab. Im Pokal-Viertelfinale gegen den Erstligisten Oldenburg machte sie es, diesmal wieder. Ihre neun Tore waren so wichtig, weil Halles Abwehr den PSV-Rückraum mit Weber, Reinhart und Anne Saxe über weite Strecken gut im Griff hatte. Nur Weber traf regelmäßig. Wolf erzielte zwar nur zwei Tore, aber die Kreisläuferin, die ansonsten nur wenig Einsatzzeiten bekommt, weil Annika Claus die klare Nummer eins ist, nutzte ihre Chance, arbeitete intensiv und erfüllte auch in der Abwehr ihre Aufgabe. Was dann noch durchkam, endete oft bei Kirsten Lübbert. Die Torfrau behielt auch zu dem Zeitpunkt die Nerven und den Überblick, als aus dem zweimaligen Drei-Tore-Vorsprung der PSV-Frauen (19:16, 20:17) jeweils ein Unentschieden geworden war. Das Team aus Halle-Neustadt ließ sich nicht abschütteln, blieb an Recklinghausen dran wie mit einem Abschleppseil verbunden. Erst das 24:21 und 25:22 von Reinhart trennten die Verbindung siegbringend.

PSV Recklinghausen - SV U. Halle-Neustadt 25:23

Bilder vom Spiel hier

Recklinghausen: Schulz, Lübbert – Beikirch, Saxe (1), Wellsow, Surholt (9/2), Pieper, Danhof, Faeseke, Weber (8/1), Wolf (2), Reinhart (3), Claus, Brandes
Halle-Neustadt: Fleischer, Plöger – Martin, Eisenkolb (7/3), Hellriegel (2), Schaarschmidt, Günthel (1), Walzel (3), Hesse, Fialekova, Henkel (2/2), Urbannek (4), Stöhr (4)

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