PSV Frauen wollen in Magdeburg Platz 4 festigen

Kai Harbach hatte vor Wochen das „P-Wort“ zum verbotenen Substantiv im Sprachgebrauch der PSV Recklinghausen erklärt.

Und in der Tat: Der Trainer der Zweitliga-Handballerinnen schafft es, dem letzten Auswärtsspiel der Saison in Magdeburg vorauszublicken, ohne selbst das „P-Wort“ in den Mund zu nehmen. „Wir sind Vierter und unser Ziel ist es, diesen Platz zu verteidigen“, sagt Harbach. Mit allen Konsequenzen? „Mit allen Konsequenzen.“
Welche das sind, will der Trainer zwar nicht sagen, aber jeder im Umfeld der Halle Nord weiß: Platz vier berechtigt zur Aufstiegsrelegation in die erste Bundesliga, also zur Teilnahme an den so genannten „P-Spielen“, die eine Saisonverlängerung nach sich ziehen würde.

Für die PSV wie auch Magdeburg wäre das der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Klar damit, dass es auf beiden Seiten an Motivation nicht mangeln dürfte. Nicht zuletzt den Magdeburgerinnen liegt die 20:26-Niederlage in der Halle Nord noch schwer im Magen.
„Da haben wir überzeugend gespielt“, meint Kai Harbach, der allerdings sofort relativiert: „Bei Magdeburg haben damals drei Spielerinnen gefehlt, die jetzt wieder dabei sind.“ Trotzdem fahre er frohen Mutes an die Elbe.
„In den letzten Spielen hat die Mannschaft guten Handball gespielt“, sagt er. Und da bedingt durch die Osterpause alle Spielerinnen ihre mehr oder weniger schlimmen Blessuren endgültig auskurieren konnten, stehe einem weiteren Erfolg nichts im Wege.
HSC Magdeburg - PSV Recklinghausen: Sonntag, 16 Uhr – Mittellandhalle

Der Tabellenstand zwei Spiele vor Saisonende:
4. PSV Recklinghsn.  584:553  22:18
5. HSC Magdeburg    506:495  22:18

Die PSV und die "P-Frage"
Oft genug in dieser Saison, dass die PSV Recklinghausen auf einem Relegationsplatz stand, der zu den Play-off-Spielen um den Aufstieg in die Bundesliga berechtigt.
Nach einem Klasse-Start (7:1 Punkte; Platz 3) rutschte die PSV ab (8:10; 7.). Die Hinrunde beendete das Team mit 12:10 Punkten als Sechster.
Ähnlich ging’s weiter. Nach einem erneut guten Auftakt (18:12 Punkte; Platz 3) ging’s wieder abwärts: 18:18 Punkte, Platz 7 nach 18 Spieltagen.
Ab diesem Zeitpunkt war Kai Harbach das Gerede um eine Play-off-Platzierung zuwider. „So gehören wir nicht in die Play-offs“, meinte er nach der 25:28-Heimniederlage gegen die SG Rosengarten.
In Magdeburg nun also die nächste Chance. Ein Punkt kann der PSV reichen, denn im letzten Spiel der Saison am Samstag nächster Woche kommt mit dem Tabellenneunten Harrislee keine Über-Mannschaft.

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