Es wird schwer - Harbach im Gespräch

Kai Harbach, Trainer der PSV Recklinghausen. Foto: WAZ, Reiner Kruse (WAZ)Seit einer Woche ist die reguläre Saison in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen beendet. Kai Harbach hat sein erstes Jahr als Trainer der PSV Recklinghausen erlebt. WAZ-Redakteur Markus Rensinghoff sprach mit ihm über die vergangene und die kommende Saison.

Wie war die vergangene Woche für Sie?
Kai Harbach: Es war eine schöne Woche ohne Handball.

Wann geht es wieder weiter?
Am 9. Juni treffen wir uns das erste Mal wieder. Am 16. Juni finde dann das erste Training statt.

Ihr Vorbereitungsplan steht schon?
Zumindest, was die groben Eckdaten anbelangt. Wir machen am 21., 22., 23. August ein Trainingslager bei uns in der Halle. Am 22. August spielen wir ein Turnier beim TuS Lintfort. Am Wochenende 8./9. August ein Turnier beim TuS Weibern. Am Wochenende 5./6. September steht die erste Runde im DHB-Pokal an. Dazu kommen noch drei, vier Testspiele. Außerdem fragen immer mal wieder Teams an und wollen testen.

Sind Sie überrascht von den Playoff-Ergebnissen?
Absolut. Die Süd-Staffel ist wohl doch nicht so stark wie gedacht. Oder aber, unsere Staffel ist deutlich stärker als gedacht. Ich verstehe allerdings nicht, warum Rosengarten die Relegation spielt, vorher aber sechs Wochen nicht trainiert und dann so klar mit zwanzig Toren Unterschied gegen Bensheim-Auerbach verliert. Magdeburg hat eine gute Leistung gebracht und hat noch Chancen gegen Sindelfingen, die eigentlich das absolute Top-Team der Aufstiegsrunde sein sollten. Auch Greven hat überzeugt und hat nach der Ein-Tor-Niederlage gegen Markranstädt noch alle Möglichkeiten. Celle hat das ganz souverän gemacht beim 36:28 in Weibern.

Denken Sie beim Blick auf die Relegations-Ergebnisse, schade, dass wir nicht dabei sind?
Ja, das denkt man in der Tat. Aber wir können das halt aus finanziellen Gründen nicht. Natürlich verfolge ich die Spiele. Man will ja schließlich auch wissen, wer in der nächsten Saison noch in der 2. Bundesliga dabei ist.

Wer ist bei Ihrem Team noch dabei? Hat sich personell noch etwas getan?
Zwei neue haben wir mit Felicia Idelberger und Sabine Nückel schon. Wir sind aber weiterhin schwer aktiv. Wir müssen auch etwas machen, weil ja einige Spielerinnen aufgehört haben. Annika Claus wird schwer zu ersetzen sein. Wir werden kurzfristig noch ein Probetraining ansetzen und drei, vier Spielerinnen dazu einladen. Es wird schwer. Stand heute haben wir gerade einmal zehn Spielerinnen. Julia Pieper hat sich jetzt ja auch noch verabschiedet, weil der TV Schwitten noch in die Regionalliga aufgestiegen ist und sie dann dort spielen will.

Was war gut, was war schlecht in der vergangenen Saison?
Gut war das Endergebnis. Platz fünf ist mehr als in Ordnung. Vier, fünf unserer Spiele waren herausragend gut, drei, vier herausragend schlecht. Wir hatten einen guten Start mit 7:1 Punkten. Das war auch Glück mit dem Spielplan. Dann hatten wir eine schlechtere Phase. In der gab es Unstimmigkeiten und wir mussten uns zusammenraufen. Das hat geklappt. Die Mannschaft hat insgesamt sehr gut mitgezogen. Wichtig war, dass sich bis auf Daniela Hannemann keine Rückraumspielerin schwerer verletzt hat. Überragend waren unsere beiden Torhüterinnen Kirsten Lübbert und Iris Schultz. Anne Saxe war kämpferisch das Vorbild. Christina Weber ist wieder in der Torschützenliste der 2. Bundesliga ganz weit vorne. Und was die Auswärtsfahrten anbelangt, bin ich positiv überrascht worden. Ich konnte mir ja nichts darunter vorstellen, so lange im Bus zu sitzen, um zu einem Meisterschaffsspiel zu kommen. Das war aber halb so schlimm.

Wie sieht es mit der Abschlussfahrt aus?
Mit der Mannschaft fahren wir Mitte Mai für zwei Tage nach Holland. Annika Claus hat da ein kleines Häuschen.

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