PSV Frauen stecken tief im Leistungsloch

Zweitligist fliegt beim Ladies Cup in Weibern in der Vorrunde sieglos raus
Die Reise ins beschauliche Eifelstädtchen Weibern endete für Frauenhandball-Zweitligist PSV Recklinghausen mit einem Donnerwetter. „Ich musste sehr laut werden“, sagt Trainer Kai Harbach, der klar und deutlich von einem „verlorenen Wochenende“ spricht.
„Nichts hat bei uns geklappt, die Mädels stecken tief in einem Leistungsloch, das ich – Stand heute – so nicht erwartet hatte“, sagt der Trainer. Sieglos beendete die PSV das stark besetzte Turnier nach der Vorrunde.
Einem 15:15 über den Regionalligisten TuS Lintfort folgte ein 18:32 gegen Borussia Dortmund, wobei der Erstligist „zwar gegen uns sein bestes Turnierspiel gemacht hat, aber noch immer weit von Bundesliga-Niveau entfernt spielte“. Das abschließende Gruppenspiel gegen den starken Süd-Zweitligisten Jahn Regensburg ging ebenfalls verloren – 20:22. Was den PSV-Trainer vor allem erschreckte, war, dass überhaupt nichts zusammenlief.
„Vorne nichts und hinten nichts“, brachte Harbach es auf den Punkt. Gegen TuS Lintfort verwarf die PSV ohne ihre etatmäßige Freiwurfschützin Christina Weber, die erst später zum Team stieß, gleich sechs (!) Siebenmeter, gegen den BVB passten Abstimmung und Laufwege überhaupt nicht zusammen. Und gegen Regensburg warf die PSV eine Fahrkarte nach der anderen. „Völlig frei haben wir die Bälle weggeschmissen“, sagt Kai Harbach.
Konsequenz des schlappen Auftretens in Weibern: „Ich werde im Training jetzt die Schraube anziehen müssen.“

Suchindex

Autoren

Sponsoren

Aus dem Förderverein

Bildungsspender

Kostenlos helfen!
Unser Verein PSV RE hat einen Spenden-Shop bei BILDUNGSSPENDER dem gemeinnützigen Fundraising-Portal

Weiterlesen ...