Kleine Schritte fürs große Ganze

Frauen-Zweitligist PSV lässt erste Anzeichen der Besserung erahnen / 25:14 im Test
Für Trainer Kai Harbach ist die Sache eigentlich ganz klar: „Wir müssen uns auf einen Weg der kleinen Schritte konzentrieren“, meinte der Übungsleiter der Zweitligahandballerinnen von der PSV Recklinghausen nach dem 25:14 (11:8)-Testspielsieg gegen den ETuS Wedau.

Ein Spiegelbild der gesamten Vorbereitung sei das Spiel gewesen, meinte der 43-Jährige, der wie so oft in den letzten Wochen damit einen holprigen Auftakt erlebte. In den ersten 30 Minuten lief auf Seiten der PSV nichts zusammen, einzig Torfrau Iris Schulz bewies schon Zweitliga-Form, indem sie etliche freie Würfe entschärfte.
Der Regionalligist war lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner, was aber mehr den Schwächen der PSV als der eigenen Stärke zu verdanken war. Erst nach der Pause gab es dort erste Anzeichen der Besserung.
Endlich wurde in der Abwehr aggressiver gespielt, endlich auch mal der Ball schnell nach vorne gespielt. Die Not-Sieben der PSV, die von einigen Ausfällen geplagt war, zeigte eine engagierte Leistung. Auffällig, wie leicht auf einmal Juliane Faeseke zu ihren Toren kam.
Solch eine Entschlossenheit wünscht sich der Trainer von der oft blassen 26-Jährigen häufiger. Gelungen auch das Debüt von Vanessa Vollmann, die vier Tore erzielte.Vollmann, die für die Verbandsligamannschaft vorgesehen ist, soll nun auch einen Vertrag für die Zweite Liga bekommen. Gegen Wedau bewies sie auf der Linksaußenposition, dass sie mehr sein kann als eine Ergänzung.
PSV RE: Schulz, Lübbert; Schlierkamp (3), Beikirch (2), Saxe (1), Ißleib (6/4), Idelberger (1), Brandes (1), Faeseke (7), Vollmann (4)

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