Die PSV macht´s spannend

Die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee können einem Leid tun. Mehr als achteinhalb Stunden - bedingt durch einen Stau - hat die Anreise aus Schleswig-Holstein nach Recklinghausen gedauert. "Spitz auf Knopf" erreichten sie die Spielstätte der PSV RE, um wenig später nach einer 24:26-Niederlage wieder die lange Heimfahrt an die dänische Grenze antreten zu müssen.

Zum Auftakt der neuen Zweitliga-Saison entwickelte sich die PSV Recklinghausen zu einem echten "Spielverderber": Die Mannschaft von Kai Harbach und Daniela Hannemann ließ Mitte des zweiten Durchgangs die weit gereisten Gäste an einem Sieg "schnuppern", als die Gastgeberinnen ein scheinbar sichere Vier-Tore-Führung aus den Händen gaben. Jana Lembke glich zum 20:20 aus. Bente Maassen legte gar noch die Harrislee-Führung nach (47.). Die erst dritte im Spielverlauf, nachdem Harrislee bereits in den ersten Minuten zwei Mal vorgelegt hatte.
Über weite Strecken führte die PSV Recklinghausen in eigener Halle die Regie. Das Harbach-Team setzte sich nach einer Viertelstunde erstmals deutlicher ab - 10:6. Stark spielte in dieser Phase besonders Neuzugang Felicia Idelberger auf.
Die 18-Jährige hatte bis dahin fünf Mal erfolgreich versenkt. "Sie spielt sich in die Herzen der Fans", kommentierte Hallensprecher Lutz M. Cebulla den Auftritt des Youngsters. Begeistert war das Recklinghäuser Trainerduo allerdings auch von den anderen Verstärkungen Laura Ißleib, Miriam Schlierkamp und Sabine Nückel, die sich allesamt in die Liste der Torjägerinnen eintrugen.
Harrislee ließ sich aber nicht den Schneid abkaufen. Beim Stand von 15:13 wurden die Seiten gewechselt. Dieses kleine Polster hielt bis zur 36. Minute. Doch nachdem Stefanie Reinhart zum 18:16 getroffen hatte, gönnte sich Recklinghausen eine siebenminütige "Auszeit", die die Schützlinge von Thomas Blasczyk eiskalt ausnutzten und sich mit dem Ausgleich im Spiel zurückmeldeten.
Einer spannenden Schlussphase waren Tür und Tor geöffnet. Selbst als Felicia Idelberger, Christina Weber von der Siebenmetermarke und ein Doppelpack von Stefanie Reinhart für das 24:21 (53.) sorgten, kam es keiner Vorentscheidung gleich. Erst Kira Brandes beseitigte mit dem 26:24 auch die letzten Zweifel. Kommentar

 

13.09.2009 | Quelle: Medienhaus Bauer

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