Immer ein besonderes Spiel

Sie wird Recklinghausen nicht los - will sie aber vielleicht auch nicht. Sandra Rother brannte sich zuletzt als imposante Innenblockspielerin vom SC Greven 09 in Recklinghäuser Köpfe, dabei warf sie schon im Dienste von Ickern und Wambel auf PSV-Tore. An diesem Samstag treffen die PSV Recklinghausen und der SC Greven 09 gefühlt zum hundertsten Mal aufeinander und zum ersten Mal seit jenen gefühlten hundert Mal ist Sandra Rother nicht auf dem Feld zu finden, sondern wird es sich ungleich entspannter auf der Tribüne gemütlich machen. „Die Mannschaft hat in der Vorbereitung sehr konzentriert gearbeitet. Mit den fünf Neuzugängen hat die neue Trainerin Franziska Heinz mehr Möglichkeiten. Ich tippe auf ein enges Spiel, das Greven knapp gewinnt", deutet sie an, was viele schon ahnen: Mit dem SC Greven 09 muss man diese Saison mehr denn je rechnen. Zwar verloren die 09erinnen 30:34 in Rosengarten beim Saisonauftakt, die Play-Offs sind aber erklärtes und nicht unwahrscheinliches Ziel der Münsterländerinnen.

Wie bei den meisten Begegnungen dieser Kontrahenten erlebte auch Sandra Rother Höhen und Tiefen. Das schlimmste Erlebnis war die Blamage letzte Saison im Pokalspiel. Mein schönstes Erlebnis gegen PSV war der Aufstieg mit Wambel in die 2. Bundesliga. Leider konnte ich wegen einer Gehirnerschütterung damals nicht wirklich feiern und PSV-Spielerin Birgit Vahnenbruck, mit der ich im Spiel zusammengestoßen war, hatte einen gebrochenen Kiefer, was mir wahnsinnig leid tat. Gott sei Dank, wurde ich trotzdem nie von PSV-Fans ausgepfiffen", so Rother, die ihre Herkunft weiterhin nicht verleugnet und gelassen ein Nummernschild mit RE durch Greven kutschiert. Schließlich ist ihr Erstwohnsitz immer noch Heimatort Castrop.

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