Bericht aus Greven - PSV holt einen Punkt

„Das war eine gefühlte Niederlage.“ 09-Trainerin Franziska Heinz brachte das 30:30-Unentschieden gegen PSV Recklinghausen auf den Punkt. Da führte die Heimmannschaft in der Rönnehalle fast das ganze Spiel über mit drei Toren, um sich dann noch zum Schluss den Sieg aus der Hand nehmen zu lassen.
Die Gäste-Mannschaft spielte ihre ganze Routine aus, war oftmals mit schönen Spielzügen erfolgreich. Die Grevener Deckung wirkte über weite Strecken überfordert, wenn PSV-Spielmacherin Christine Weber das Match diktierte.

Doch dank eines schnellen Spiels mit vielen Gegenstößen ging 09 in Führung, versäumte es aber, diese auszubauen, da sie die gegnerische Torhüterin regelrecht einwarfen. Statt hoch zu werfen - die Torhüterin lag schon bei den Würfen sehr früh am Boden - warfen sie ihr den Ball mehrfach in die Arme.
Dennoch blieb 09 spielbestimmend, wobei die neue Spielmacherin Nina Stumvoll - sie bekam am Freitagmorgen mit ihrer Schwester Sabrina die Spielberechtigung - bereits sehr klug Regie führte. Allein: es fehlte vielfach der Druck aus dem Rückraum.
Aber die Zuschauer ließen auch bei einigen Schwächephasen nicht locker und peitschten die 09-Spielerinnen nach vorn. Jenny Volkmer traute sich und als es 30:28 für 09 stand, schien sich ein Sieg anzubahnen. Doch da hatten die 09-Spielerinnen die Rechnung ohne Anne Saxe gemacht. Die PSV-Spielerin warf die letzten vier Tore für ihre Mannschaft. Sie war offenbar nicht zu stoppen. Und deshalb blieb es bei der „gefühlten Niederlage“.

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