PSV will den Schwung aus dem Derby mitnehmen

Wer ohnehin vorhatte, sich ein Match der PSV-Handballerinnen in der 2. Bundesliga anzuschauen, der sollte an diesem Samstag unbedingt in die Halle Nord kommen. Es ist für lange Zeit die letzte Gelegenheit.
Am Abend trifft die PSV auf den TSV Travemünde – danach bestreiten die Recklinghäuserinnen vier Meisterschaftsspiele in Folge auswärts. Was Trainer Kai Harbach von solcherart Spielplan hält, ist klar: eine Zumutung, die sportlich sogar zur Hypothek werden könnte.
„Dumm gelaufen, aber nicht mehr zu ändern. Um so wichtiger ist, dass wir das Heimspiel gegen Travemünde für uns entscheiden“, sagt Harbach. Not tut ein kleines Punkte-Polster. „Wenn wir etwas mitnehmen können, sollten wir zugreifen.“
So wie beim 30:30 im Derby beim SC Greven, als die PSV erstklassige Teamarbeit ablieferte. Den Punkt, de Harbach gar nicht auf seiner Saison-Rechnung hatte, sorgt bei der PSV für frisches Selbstvertrauen. „Das Spiel hat uns einen Schub gegeben, den wir hoffentlich ins Spiel gegen Travemünde mitnehmen.“
Sportlich waren die Norddeutschen schon abgestiegen. Über den Umweg „Grüner Tisch“ hat sich der TSV aber die Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga gesichert und sein Team verstärkt. Zum Auftakt gab’s einen 23:22-Erfolg bei Union Halle-Neustadt. „Das zeigt, dass Travemünde gefährlich und keinesfalls zu unterschätzen ist“, so Harbach.
Besonders warnt der Trainer vor Rückraum-Schützin Anja Krönert. „Sehr dynamisch, sehr torgefährlich – sie müssen wir im Auge behalten“, sagt Kai Harbach. „Außerdem sollten wir tunlichst vermeiden, Travemündes Torhüterin warm zu schießen.“ Andrea Junk machte schon beim knappen Erfolg in Halle den Unterschied.

PSV RE - TSV Travemünde
Samstag 19.30 Uhr - Halle Nord
 

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