2.DHB Pokalrunde: Harbach verspricht Besserung

In der zweiten Runde des DHB-Pokals erwartet die PSV Recklinghausen den TuS Weibern.
So schnell kann das gehen. In der Vorbereitung spielte Frauenhandball-Zweitligist PSV Recklinghausen durchwachsen bis schlecht. Nach dem dritten Spieltag aber ist das Team von Trainer Kai Harbach noch ungeschlagen und hat zweimal in der Schlussphase Spiele noch umgebogen und einen Punkt geholt, gesichert, gerettet. Unter anderem beim Playoff-Kandidaten SC Greven. Deshalb geht Harbach das Spiel der zweiten Runde im DHB-Pokal gegen den Süd-Zweitligisten TuS Weibern verhalten optimistisch „aber durchaus mit Selbstvertrauen an” (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Nord, Recklinghausen). Schließlich ist es in Weibern genau anders herum gelaufen.

Die Vorbereitung verlief für das Team von Trainer Jan Reuland fast schon besser als erwartet. Es gab Siege. Unter anderem auch den Gesamtsieg beim eigenen Turnier und dabei einen Sieg gegen den Erstligisten Borussia Dortmund. Harbach konnte sich da aus nächster Nähe ein Bild von der Leistungsstärke des TuS Weibern machen. „Das Team war nicht umsonst Top-Favorit in der Süd-Staffel.” Nach drei Spieltagen aber sah sich Reuland schon aufgerufen, in einem Beitrag auf der Internetseite des Vereins die Fans zu beruhigen und die Ergebnisse zu relativieren. „Wir haben in der Vergangenheit schon nach kapitalerem Fehlstart den Weg bis zur Playoff-Runde gemeinsam beschritten. Aber so etwas geht dann immer nur über eine Politik der kleinen Schritte und der großen Geduld. Geduld, die Mannschaft und Trainer mit sich selbst haben müssen, denn nur dann werden wir mit dem selbstverschuldeten Druck, richtig umgehen.”

Trotz des Holperstartes mit einem Sieg und zwei Niederlagen nach drei Spielen bleibt Weibern mit den beiden starken Rückraumspielerinnen Natasa Kocevska und Anna Maria Jaszczuk gegen Recklinghausen Favorit. Auch wegen eines 33:23-Erfolges vor zwei Jahren im Pokal gegen die PSV Recklinghausen. Das ist durchaus eine Zusatz-Motivation für die PSV-Frauen. „Diesmal wollen wir uns besser präsentieren”, sagt Harbach, der bis auf Christina Danhof und Sandra Wellsow wieder sein bestes Team beisammen hat. „Wir behandeln das als normales Spiel, bleiben im Rhythmus, freuen uns, dass wir erneut die Chance haben in die dritte Runde des DHB-Pokals einzuziehen und dort vielleicht erneut auf einen Erstligisten zu treffen. Kampflos werden wir das Spiel nicht abgeben.”

Samstag, 03.10.2009 / 18.00 Uhr - Sporthalle Nord

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