Einbruch nach dem Seitenwechsel - PSV Frauen verlieren in Rosengarten

Kai Harbach. Foto: WAZ: Reiner Kruse (WAZ)PSV leistet sich erst zu viele Fehler und dann zu wenig Gegenwehr.
Es bleibt dabei. Gegen die SGH Rosengarten kann die PSV Recklinghausen einfach nicht gewinnen. So deutlich wie im dritten Aufeinandertreffen mussten sich die Zweitliga-Handballerinnen aber noch nie geschlagen geben. Beim 24:36 (13:16) gingen sie im hohen Norden nach einer nahezu ausgeglichenen ersten Halbzeit im zweiten Durchgang nahezu unter und rutschten nach der ersten Niederlage im vierten Saisonspiel erst einmal ins Mittelfeld ab. Es war nicht die Niederlage an sich, die Kai Harbach dabei ärgerte. „Rosengarten ist in der Verfassung der zweiten Halbzeit von Samstag ein ganz heißer Titelanwärter. Und wir haben in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga einfach nichts verloren, das ist nicht unsere Baustelle.” Gegen ein Team, das qualitativ besser besetzt ist, müsse schon alles passen, um es bezwingen zu können.

Es war die Art und Weise, wie die Gäste nach den entscheidenden Situationen der zweiten Halbzeit auftraten. „Darüber werden wir noch sprechen. Aber das sind Interna, dazu möchte ich in der Öffenlichkeit nichts sagen”, so Harbach. Nur so viel deutete er an: „Man muss auch lernen können zu verlieren.”

In Abschnitt eins blieben die Gäste nach schwachem Start dran, weil auch Rosengarten eher mäßige Zweitliga-Kost bot. Harbach: „Immer dann, wenn es zum gebundenen Spiel kam, konnten wir uns ganz gut behaupten.” Durch viele technische Fehler in der Offensive habe seine Sieben den Gastgeberinnen aber geradezu in die Hände gespielt und ihnen etliche Kontermöglichkeiten gegeben.

Endgültig schwand die Moral Anfangs des zweiten Abschnitts, als die PSV zwei gute Gelegenheiten ausließ, auf 20:23 zu verkürzen. „Danach hat Rosengarten für die Galerie gespielt und uns auseinander genommen”, sagt Harbach, der dem Tabellenführer eine starke Leistung nach der Pause attestierte. Seine Team müsse versuchen, woanders auswärts zu punkten. „Für Halle in zwei Wochen müssen wir uns neu aufstellen.” Der Vorteil: Der SV Union ist ein Team von deutlich geringerem Gewicht als Rosengarten.

SGH Rosengarten: Albers, Arndt - Nenza (7), Rix (6), Müller (6), Heinzelmann (5), Kotenko (3/3), Schliecker (3), Bauer (2), Cramer (2), Misiak (1), Eckert, Petersen

PSV Recklinghausen: Schultz, Lübbert - Weber (7/4), Reinhardt (4/1), Saxe (3), Faesecke (3), Schlierakamp (3), Beikirch (1), Brandes (19, Wellsow (1), Idelberger (1), Nückel, Ißleib

Schiedsrichter: Porbeska/Schween (Bernau/Lychen)

Stationen: 4:0 (3.), 8:4 (15.), 16:13 (30.)-23:19(40.),29:19 (50.)

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