In jedem Spiel immer ein paar Dinge besser machen

Handball: Zweitligist PSV RE will in Magdeburg endlich wieder auch in fremder Halle punkten
Auswärtswochen, dritter Teil: Zweitligist PSV Recklinghausen reist diesmal nach Magdeburg. Vor Wochen hatten beide Vereine das Heimrecht getauscht. Magdeburg habe in der Rückserie Hallenprobleme, ließ die PSV wissen.
So kommt es, dass die Truppe von Trainer Kai Harbach viermal in Folge reisen muss. Auf der anderen Seite bietet das Gelegenheit, Anfang nächsten Jahres in den zahlreichen Heimspielen Boden gutzumachen. Doch darauf will es der Trainer nicht ankommen lassen.
„Wir sollten uns nicht nur auf unsere Heimspiele verlassen“, meint Kai Harbach. Auch wenn der Coach nicht vorschnell in Panik machen will, verweist er auf ein prominentes Beispiel, wie es nicht laufen darf bei der PSV. „Zwar sehe ich bei uns diese Befürchtung nicht, aber im Fußball zeigt doch das Beispiel VfB Stuttgart, wie schnell man in einen Negativstrudel geraten kann.“
Das Gegenteil von negativ ist bekanntlich positiv, und genau so ist der Trainer in die letzten Trainingseinheiten gegangen. Harbach: „Einsatz und Kampf waren in der letzten Woche gut, der Gegner aber stark. In Magdeburg sehe ich uns schon eher auf Augenhöhe.“
Der Tabellennachbar hatte zuletzt gegen Spitzenreiter SG Rosengarten mit ähnlichen Problemen zu kämpfen gehabt wie die PSV. Kämpferisch habe Magdeburg lange gut mitgehalten, am Ende aber dem druckvolleren Spiel des Tabellenprimus Tribut zollen müssen. Auch wenn der HSC mit Juniorennationalspielerin Anne Hubinger im Rückraum an Qualität gewonnen habe, gilt der HSC nicht gerade als durchschlagsstark. Mit 122 Toren ist Magdeburg die tor-ungefährlichste Mannschaft der Liga. Und die PSV?
Deren Defensive ist mit 156 Gegentreffern alles, nur keine Bank. Kein Wunder, dass Kai Harbach genau hier den Trainingsschwerpunkt legte. „Zu lieb und nett“ seien seine Spielerinnen zuletzt gewesen. „Wir kriegen Kloppe und wehren uns nicht“, meint Harbach.
Insgesamt hofft der 44-Jährige auf die Trendwende in Magdeburg. „Die Richtung stimmt“, meint der Trainer. „Wir müssen nur in jedem Spiel immer ein paar Dinge besser machen.“ Dann sei ein Erfolg auch in fremder Halle nicht mehr weit. Immerhin kann der Trainer am Sonntag voraussichtlich zum ersten Mal in dieser Saison aus dem Vollen schöpfen. Harbach: „Stand heute sind alle dabei.“
HSC Magdeburg - PSV Recklinghausen
So., 16 Uhr – Mittellandhalle

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