Zweitligist PSV feiert ersten Auswärtssieg

Nein, so eine Woche wie die letzte müsse er nicht jedes Mal haben, sagt Kai Harbach. Laut war es geworden in der Halle Nord. „Am Freitag hat’s richtig geknallt“, berichtet der Trainer vom Zweitligisten PSV Recklinghausen. Ein Knall mit Hallo-wach-Effekt offenbar. Denn beim Auswärtsspiel in Magdeburg am Sonntag zündete der heimische Zweitligist mal richtig. Mit 29:21 (14:15) fuhr die PSV den ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison ein. Einen, mit dem sich der Trainer am Ende mehr als zufrieden zeigte. Harbach: „Vielleicht ist er um ein paar Tore zu hoch ausgefallen wie unsere letzten Niederlagen auch. Aber verdient war er auf alle Fälle.“ Vor allem, da sich die Trainingsarbeit endlich bezahlt machte.
Von Beginn an stand die PSV gut in der Deckung. Mit 9:5 (12.) gelang den Gästen in der Mittellandhalle zwangsläufig auch die erste klarere Führung im Spiel. Die allerdings hatte nicht lange Bestand, denn Magdeburg schaffte es nicht nur vor der Pause auszugleichen, sondern ab der 25. Minute sogar selbst in Führung zu gehen.
Der Halbzeitpfiff kam für die Gäste zur richtigen Zeit, denn Kai Harbach nutzte die Pause, um noch einmal die Abwehrarbeit anzusprechen. Offenbar mit Erfolg: Nur noch sechs Treffer brachte Magdeburg nach der Pause zustande. Deutlich zu wenig, um ein Zweitligaspiel für sich zu entscheiden.
„Endlich haben wir hinten so gespielt, wie ich mir da vorstelle. Wir haben zugepackt und auch auf Helfen gestanden“, sagt der Trainer. Und wenn ein Wurf den weg durch die Abwehrarme den Weg in Richtung Tor fand, war da noch Kirsten Lübbert, die mit einigen Paraden dafür sorgte, dass die PSV direkt nach Wiederanpfiff den Hebel wieder umlegen konnte.
21:17 hieß es aus Sicht der Gäste nach 42 Minuten, doch das war es noch lange nicht, schließlich schlich sich doch noch ein Manko ein: „Wir haben einige Bälle zu leicht weggeworfen, unter anderem drei Siebenmeter“, meint Kai Harbach. Hadern wollte er dennoch nicht: „Wir sind weit davon entfernt, perfekt zu spielen.“
Vorzeitig perfekt war aber der Sieg. Nach einer Auszeit konnte sich die PSV ab der 51. Minute auf fünf Tore absetzen (25:20; 55.). Spätestens da war sich auch der Trainer sicher, „dass es heute klappt mit einem Erfolg“.
Einer, der die PSV mit nunmehr 6:6 Punkten zurück katapultierte ins sichere Mittelfeld der 2. Liga Nord.

HSC Magdeburg: Hofmeister, Radke – Vogel (1), Hubinger (6), Bartl (1), Mendler, Maue, Hübner, Bange (2), Sachse (4), Schröder (5/2), Hartmann (2), Wysinski, Schüler
PSV Recklinghausen: Schultz, Lübbert – Beikirch (4), Saxe (5), Wellsow (1), Idelberger (2), Issleib (1), Schlierkamp (5), Faeseke, Nückel, Weber (6/3), Reinhart (4/1), Brandes (1)
Schiedsrichter: Porbeska/Schween (Bernau/Lychen)

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