Der Funke bei der PSV zündet nur kurz - verloren gegen Oyten

Aufsteiger TV Oyten siegt mit 32:27 und ist in der Halle Nord das klar bessere Team
Sichtlich angefressen schritt Trainer Kai Harbach nach dem 27:32 (14:18)-Heimniederlage seiner Mannschaft gegen den TV Oyten bei der Pressekonferenz zum Mikrofon. „Das war vor allem in der ersten Hälfte eine katastrophale Leistung. So kann man kein Spiel gewinnen“, bilanzierte der Coach.

Und das vollkommen zu Recht. Was Kai Harbach mit katastrophaler Leistung meint, lässt sich dabei in wenigen Zahlen ausdrücken: Elf technische Fehler, dreizehn Fehlwürfe, acht Tore durch Oytens Jaqueline Reinhold – bis zur Pause wohlgemerkt.Von Beginn an fehlte den Recklinghäuserinnen hinten wie vorne die nötige Aggressivität. Immer wieder scheiterte die PSV an sich selbst, am hinten hervorragend sortierten Gegner oder am Gehäuse. Das bisher auswärts glücklose Oyten wurde förmlich dazu eingeladen, endlich einmal in der Ferne zu punkten.Das Team von Trainer Sascha Rajkovic ließ sich nicht lange bitten. Über 5:2 zogen die Gäste schnell auf 10:5 davon (15.). Erst eine Auszeit der PSV, in der Kai Harbach der bis dato schon fünfmal erfolgreichen Jaqueline Reinhold eine enge Deckung verordnete, brachte die Gastgeberinnen halbwegs zurück ins Spiel.
Beim 14:18 aus Recklinghäuser Sicht wurden die Seiten gewechselt, das Spiel auf dem Parkett blieb allerdings das gleiche.
Zwar kämpften nach dem Wechsel vor allem Anne Saxe und Miriam Schlierkamp unermüdlich gegen die Niederlage an. Beim 21:28 (45.) schien die Partie allerdings dennoch vorzeitig entschieden. Schien.
Denn auf einmal klappte, was vorher einfach nicht gelingen wollte. Hinten parierte Iris Schulz, der PSV-Express kam ins Rollen und sorgte durch schnelle Treffer über den Gegenstoß dafür, dass ein weiteres Anrennen gegen das Abwehrvollwerk des TV erspart blieb. Laura Ißleib stellte beim 27:28 (52.) den nicht mehr für möglich gehaltenen Anschluss her.
Allerdings sollte ihr erster auch ihr letzter Treffer sein, und was noch viel schlimmer war, der letzte für die PSV. Nach sieben Minuten Aufholjagd verfielen die Veststädterinnen nämlich wieder in den alten Trott. Der Angriff zum möglichen Ausgleich wurde durch einen Pass ins Aus vertändelt; die nächsten Angriffe durch weitere technische Fehler, damit insgesamt zehn in Durchgang zwei.
„Der Wille war da, aber wir konnten es nicht auf das Parkett bringen“, zieht Kai Harbach das Fazit einer verkorksten Partie für die PSV und verspricht eine eingehende Fehleranalyse für die nächste Woche. Anstelle das Punktekonto ausgleichen zu können, ist die PSV nun in der Tabelle auf Rang zehn abgerutscht.

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