Entscheidung vom Punkt - PSV Damen verlieren gegen Magdeburg

PSV Recklinghausen verliert mit 25:30 gegen den HSC Magdeburg.
Bis zum Ende der Spielzeit wird es im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga eng zugehen. Bis zum Ende der Spielzeit wird auch das Team der PSV Recklinghausen kämpfen müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Eine Woche nach dem Überraschungssieg gegen den Vierten Halle-Neustadt unterlag das Team von Trainerin Daniela Hannemann gegen den Abstiegsmitkontrahenten HSC 2000 Magdeburg mit 25:30 (14:14). Immerhin hätten die Recklinghäuserinnen durch das 29:21 in Magdeburg im direkten Vergleich die Nase vorne. Derzeit aber liegt Magdeburg wieder einen Punkt vor Recklinghausen und Recklinghausen wieder nur einen Punkt vor einem Abstiegsplatz.

In der Verlust-Rechnung in diesem zweiten Vergleich zweier abstiegsbedrohter Mannschaften tauchen bei den Recklinghäuserinnen an einer Stelle so viele Fehlwürfe auf, dass sie dann doch den Ausschlag gaben. Zehn Siebenmeter bekamen sie zugesprochen. Gerade einmal vier fanden ihr Ziel. Christina Weber, seit Jahren „Frau Punktgenau” versuchte sich – und scheiterte zweimal. Dann trat Stefanie Reinhart an – sie traf immerhin viermal – scheiterte aber zum Beispiel auch mit einem Heber. Felicia Idelberger vergab, schließlich auch Laura Issleib. So fehlten die ganz einfachen Tore. Da zudem Weber diesmal völlig ungefährlich blieb, nutzte es wenig, dass Reinhart das Werfen wieder entdeckt hatte und mit elf Treffern schließlich auch die mit Abstand beste PSV-Angreiferin war. Was gegen Halle-Neustadt noch so gut geklappt hatte, klappte gegen Magdeburg nun nicht mehr. Gegen Halle-Neustadt nutzten die Recklinghäuserinnen ihre Chancen, standen zudem sicher in der Defensive. Gegen Magdeburg war bereits das Herausspielen von Chancen schwierig, dazu kam eine bislang so nicht gekannte Abwehrschwäche. Zu oft hatten die Magdeburgerinnen Lücken, die sie dann auch zumeist nutzen konnten. Dass zunächst Iris Schultz und dann auch Kirsten Lübbert im PSV-Tor Normalform erreichten nutzte deshalb wenig. Sie hätten herausragend halten müssen, um die Fehlwürfe ihre Mitspielerinnen noch auszugleichen.

So fiel die Rückkehr von Sabine Nückel wenig zufriedenstellend aus. Die Kreisläuferin hatte sich in der Hinrunde das Kreuzband angerissen, gab gegen Magdeburg erneut ihren Einstand. Mit einem Tor aus vier Versuchen passte sie sich der Trefferquote haargenau an. Es bleibt eng in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen Staffel Nord.

PSV: Schultz, Lübbert - Beikirch, Saxe (2), Wellsow (3), Idelberger (2), Issleib, Schlierkamp (1), Faeseke, Nückel (1), Weber, Reinhart (11/4), Brandes (5)

Magdeburg: Vogel (4), Hubinger (4/1), Bartl (2), Mendler, Maue (7/2), Kracht, Bange (4), Sachse, Hofmeister, Schröder (4/1), Hartmann, Wysinski (4), Schüler, Radke (1)

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: Tobias Marx/Falko Pühler (Wiehl/Nürnbrecht)

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