Man(n) müsste was machen

Wer den Sport in der Region aufmerksam verfolgt, der wusste: Das konnte nicht gut gehen. Nicht auf die Dauer.

ODB Recklinghausen ist gescheitert, SG Hillen, FFC Flaesheim-Hillen und die BG Dorsten. Warum sollte es also den Frauen der PSV Recklinghausen gelingen, sich auf Dauer im Dunstkreis des Spitzensports aufzuhalten. So viel Herzblut, soviel Engagement bei den Ehrenamtlichen und so große Bescheidenheit bei den Akteurinnen, was die Entlohnung betrifft, kann es auf Dauer gar nicht geben, um den Gesetzen des Marktes trotzen zu können.

Dass die PSV einen Schritt zurückgehen muss, ist Teil des bekannten Problems. Sie ist mit ihrem Zweitliga-Team nicht Fisch und nicht Fleisch; nicht reiner Hobbysport, aber auch alles andere als Profisport. Irgendwo dazwischen eben, wo es kalt und finster sein kann. Zu wenig Resonanz, zu wenig Unterstützung, das sind typische Merkmale.
Dass der Klub trotz großen Engagements einer Mareike Schüllenbach und der Arbeit eines Fördervereins nicht mehr Geld auftreiben können für den Frauenhandball ist Teil eines regionalen Phänomens, im Vest kann offenbar kein absoluter Team-Spitzensport gedeihen. Es hat aber auch etwas damit zu tun, wer Entscheidungen bei Unternehmen über Werbe- und Sponsoretats trifft. Zum überwiegenden Teil sind das Männer. Man(n) müsste was daran machen.

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