Daniela Hannemann gibt Amt als PSV-Trainerin auf

Am Ende war es keine Frage des Wollens, sondern einfach nur des Könnens. Und nach reiflicher Überlegung hat Daniela Hannemann entschieden, in der neuen Saison nicht Trainerin bei der PSV Recklinghausen zu bleiben, die in der neuen 3. Liga den personellen Umbruch der Damenhandballabteilung plant.
 

Gibt bei der PSV keine Kommandos an der Linie mehr: Trainerin Daniela Hannemann (l.). Foto: Krimpmann 
„Es geht einfach zeitlich nicht mehr“, so Hannemann. Die Chancen stehen gut, dass die 30-Jährige, aktuell Geschäftsführerin im StadtSportVerband Remscheid, in naher Zukunft von weiter reichenden beruflichen Veränderungen profitieren wird. „Dazu will ich auch noch selbst ein wenig Sport treiben. Und alles zusammen geht eben nicht“, sagt Hannemann.
„Zum Glück hatte ich schon Schublade B offen“, meint Recklinghausens Teammanagerin Mareike Schüllenbach. „So schade die Absage auch ist, war damit wohl auch zu rechnen. Daniela ist eben super ehrgeizig und macht die Dinge stets zu einhundert Prozent und nicht weniger, was ja keine schlechte Eigenschaft ist“, sagt sie. „Plan B“ sei dabei so gut wie fertig.
Am Mittwoch bei der Vorstandssitzung soll die Trainerfrage bereits geklärt sein. Namen schwirren aktuell einige durch den Raum, wie etwa der von Carsten Gerhartz, noch Trainer der Frauen des HSC Eintracht. Oder aber die Variante mit einer Rückkehr des Trainerinnen-Duos Sandra Mroz/Frauke Korfsmeier.
Kommentieren will Schüllenbach die Namen nicht, nur so viel: „Der Trainer oder die Trainerin wird in ein Konzept eingebunden sein, mit dem wir Schritt für Schritt eine Verjüngung vollziehen, um mittel- bis langfristig eine Perspektive zu haben.“
Einige potenzielle neue Spielerinnen hätten sich bereits im Training vorgestellt, aber auch das bewährte Personal bleibt bei der Stange. Die Zusagen von Iris Schulz, Christina Weber, Anne Saxe, Antje Beikirch und Steffi Reinhart gibt es bereits. „Das ist schon einmal ein solider und für die Liga sicher sehr guter Stamm, auf den wir aufbauen können“, sagt Mareike Schüllenbach.
Neben Kira Brandes und Felicia Idelberger, die frühzeitig gesagt haben, dass sie nicht mit in die 3. Liga gehen werden, werden wohl auch Miriam Schlierkamp und Laura Ißleib gehen. Sandra Wellsow hat sich noch Bedenkzeit erbeten.

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