Findungsphase - PSV Damen laden zum ersten Heimspiel der Saison

Sandra Mroz und Frauke Korfsmeier bilden bereits zum dritten Mal das Trainerinnenduo bei der PSV Recklinghausen. Sie kennen Umfeld, Verein und viele der Spielerinnen.
Das hilft ihnen jedoch nur bedingt, weil nicht nur die Spielklasse neu ist, nicht mehr 2. Bundesliga, sondern 3. Liga heißt, und weil das Team absolut im Umbruch ist. Sechs Spielerinnen haben nach dem freiwilligen Rückzug aus der 2. Bundesliga den Verein verlassen. Acht neue, zum Teil sehr junge Spielerinnen sind dazu gekommen. So eine einschneidende Veränderung hat es bei den PSV-Frauen noch nie gegeben. Vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen die HSG Kleenheim (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Nord) kann Mroz dann auch zunächst nur hoffen, dass die vielen jungen Spielerinnen weitere Schritte in ihrer Entwicklung machen.

„Sie schauen halt noch sehr viel auf die erfahrenen Spielerinnen im Team“, sagt Mroz und würde sich für den Nachwuchs im Team deutlich mehr Selbstvertrauen wünschen. Da wird es sogar zum Problem, dass die Heimspiel-Zeit nicht mehr wie in den vielen Jahren in der 2. Bundesliga gewohnt 16 Uhr, sondern nun 17 Uhr ist. „Da haben sie eine weitere Stunde mehr, um nervös zu werden“, sagt Mroz. „Sie machen sich halt viele Gedanken. Uns bleibt aber nun einmal nichts anderes übrig, als sie ins kalte Wasser zu werfen. Das werden wir auch weiterhin tun.“ Die große Nervosität und die vermeintliche Abhängigkeit von den erfahrenen Spielerinnen aber ist voraussichtlich das kleinere Problem bei der Meisterschafts-Heimpremiere. Schwerer wiegt, dass Anne „ich-gehe-dahin-wo-es-wehtut“ Saxe in jedem Fall ausfällt – sie hatte sich am ersten Spieltag gegen die SG Kirchhof eine Platzwunde am Kinn zugezogen – und das auch der Einsatz von Stefanie Reinhart fraglich ist. Die Rückraumspielerin, die auch mal ein leichteres Tor machen könnte, plagt sich wie weitere Spielerinnen des Teams mit einer Grippe. „Auch mit einer fitten Stefanie Reinhart“, sagt Mroz, „würde es schwierig genug.“

Gegner Kleenheim ordnet sie einem ähnlichen Schwierigkeitsgrad zu wie Kirchhof. Diesmal aber soll ihr Team zumindest „die leichten Gegentore vermeiden. Dann wäre uns schon geholfen. Wir können uns nur steigern“.

Das Team sei eben im Umbruch, weiter in der Findungsphase und die könne noch andauern. „Vielleicht sogar bis zur Rückrunde“, sagt Mroz. „Aber das ist uns egal. Wir vertrauen dem Team und wissen, was es leisten kann.“

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