Ein guter Schritt nach vorne für die PSV Damen

Die Handballerinnen der PSV Recklinghausen scheinen mit dem 35:32-Sieg über die HSG Kleenheim nun endgültig in der dritten Liga angekommen zu sein.
„Das war nun schon ein guter Schritt nach vorne“, sagte PSV-Trainerin Sandra Mroz und ärgerte sich über die technischen Mängel im Angriffsspiel ihrer Mannschaft, so dass sie sich trotz einer guten Abwehrarbeit zunächst nicht entscheidend absetzen konnten. „Dabei hätten wir die HSG Kleenheim aber weitaus stärker eingeschätzt. Schließlich haben wir sie durch unsere vielen Fehler auch immer wieder zu einfachen Toren eingeladen. Hinzukam, dass wir die HSG-Torhüterin richtig warm geschossen haben. Die Chancenauswertung war katastrophal. Wir haben gerade in der ersten Halbzeit Hundertprozentige nicht reingemacht, aber zum Glück sind wir dran geblieben und haben Tempo gemacht.“

Bis zur Halbzeit hatten sich die PSV-Frauen ein zwei-Tore-Polster (14:12) erarbeitet, was durchaus an dem überraschen-den Einsatz von Anne Saxe, die von ihrer letztwöchigen Platzwunde am Kinn noch sichtlich gezeichnet war, lag. „Säxi hat uns Stabilität gegeben. Ihr Einsatz war sehr wichtig. Aber auch bei den anderen Mädels hat man gesehen, dass sie gewinnen wollen und haben sich auch dementsprechend reingehängt“, sagte Frauke Korfsmeier, die sich mit Mroz das Trainerinnenamt teilt.

Dank der konsequenteren Spielweise in Durchgang zwei konnten die Recklinghäuserrinnen ab der 43. Minute (20:20) den zwischenzeitlich eingebüßten Halbzeitvorsprung wieder herstellen und sogar auf 31:27 (55.) weiter ausbauen. Während die Gäste aus dem Kreis Gießen nun nur noch mit halber Kraft agierten und immer öfter in der PSV-Abwehr hängen blieben, lief das Mroz/Korfsmeier-Team zur Hochform auf.

„Da haben die Mädels dann gemerkt, dass man mit Tempo gewinnen kann“, sagte Mroz, die natürlich hofft, dass der Knoten nun auch bei den jüngeren Spielern geplatzt ist, auch wenn die meisten der 35 Tore wieder auf das Konto der „alten“ Spielerinnen gingen. So war Christina Weber mit zwölf Toren erneut beste Werferin. Sie übernahm wie gewohnt Verantwortung. Gerade, als es zu Beginn des Spiels noch nicht so richtig rund lief.

PSV Recklinghausen: Schultz, Bansberg, Steinhaus – Beikirch, Saxe (4), Wellsow (4), Stanclik (3), Brühan, Vollmann (1), Weber (12/6), Reinhart (9/1), Thoms, Niang (2)

HSG Kleenheim: Dauth – Schödl, Tuschen, Birk, Lang (2), Salzmann (1), Leib (8), Reeh (1), Eisenhardt (5), Stein-bach (3/2), Jensen (6), Kraban (4), Lorenz (2)

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