Fahren ohne Navigationsgerät

Die 3. Liga der Handballer geht in die zweite Saison. Diesmal sollte es eine etwas entspanntere Saison werden. Auch für „Gründungsmitglied“ PSV Recklinghausen. Das Team des Trainerinnenduos Sandra Mroz und Frauke Korfsmeier belegte am Ende hinter Roude Leiw Bascharage und der HSG Solingen-Gräfrath einen mehr als respektablen dritten Platz und bereitet sich zumindest bereits jetzt auf eine Spielzeit vor, in der es nicht so viele Absteiger wie in der vergangenen Saison geben wird. Die 2. Bundesliga ist nun nicht zwei, sondern wie wie vom Deutschen Handballbund angestrebt eingleisig, die Angleichung der Ligen darunter ist erfolgt. Eine „normale“ Spielzeit, mit einen Aufsteiger und zwei Absteigern steht an.

Das hoffen zumindest Mroz und Korfsmeier. Für die beiden Trainerinnen wird im zweiten Jahr in der 3. Liga einiges einfacher. Sie kennen die Gegner, können ohne Navigationsgerät fahren, kennen die Wege, kennen auch ihr eigenes Team noch ein bisschen besser. Integrativ tätig werden mussten die beiden zu Beginn der Vorbereitung jedenfalls nicht. Zwei Veränderungen gibt es im Kader im Vergleich zur vergangenen Spielzeit. Die erste: Stefanie Reinhart hat geheiratet, heißt nun Willebrand. Die zweite: Juliane Faeseke ist dazu gekommen. Eine „neue“ Spielerin aber ist sie nicht. Sie hat für die PSV-Frauen bereits in der 2. Bundesliga gespielt, ging, als der freiwillige Rückzug aus der 2. Bundesliga feststand, zum HSV Gräfrath, zog sich dort allerdings bereits in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zu. „Seitdem hat sie noch nicht wieder regelmäßig trainiert“, sagt Mroz. „Die kurzen, schnellen Bewegungen, das Abstoppen und Antreten ist noch problematisch. Mal sehen, wie sie sich entwickelt.“
Zeit genug hat Faeseke noch. Am 11. September beginnt für das Team die Saison mit einem Heimspiel gegen die HSG Solingen-Gräfrath. Zuvor gibt es ein Trainingslager in eigener Halle und etliche Trainingsspiele. Unter anderem gegen den Aplerbeck (22. Juli), Greven und auch gegen den Zweitligisten Borussia Dortmund. „Es muss“, sagt Mroz, „in der Vorbereitung auch mal ein Gegner dabei sein, bei dem es wehtut.“

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