Anika Wöstmann wechselt in die dritte Liga nach Recklinghausen

Die Lünerin Anika Wöstmann wechselt, ohne ein Pflichtspiel absolviert zu haben, vom Königsborner SV zum PSV Recklinghausen. Letzte Saison lief sie noch als wichtige Säule für den heimischen Landesligisten Lüner SV auf, verließ dann mit ihrer Mannschaftskollegin und Freundin Rabea Pein den LSV in Richtung Königsborner SV.
Nach einigen Trainingseinheiten entschied sie sich, einen noch größeren Sprung zu wagen: PSV Recklinghausen. 3. Liga West.

Allerdings geschah der Wechsel, ohne ein Pflichtspiel absolviert zu haben oder Verbandsligaerfahrung zu sammeln. "Ich habe mich nicht so recht wohl gefühlt in Königsborn", sagt Wöstmann. Die 20-jährige Rückraumspielerin sucht mit dem PSV jetzt eine weitere sportliche Herausforderung. "Es ist natürlich krass, im Prinzip von der Landesliga in die 3. Liga zu wechseln", gibt Wöstmann zu. Mit Angst begegnet sie der Aufgabe allerdings nicht, nur mit Spannung: "Ich freue mich einfach, das wird sicher eine interessante Saison."

Ehrgeizig war die Studentin schon immer. In der A-Jugend als Leistungsträgerin die Spiele mitgeführt, beantragte sie schon früh das Doppelspielrecht, um die Frauen in der Landesliga zu unterstützen. Jahrelang spielte sie schon mit Anna Köhler zusammen, die sie nun in der 3. Liga wiedersieht. Köhler streift auch in der kommenden Spielzeit mit BV Borussia Dortmund II das Trikot für einen Drittligisten über.

Lange Jahre bildete Wöstmann ein kongeniales Duo mit Kreisläuferin Rabea Pein, die mit ihr zum Königsborner SV gewechselt ist. Der einzige Unterschied: Pein bleibt beim KSV. "Es wird ungewohnt, ohne sie zu spielen. Ich hoffe, dass wir irgendwann wieder einmal in einer Mannschaft zusammen spielen", sagt Wöstmann. Der Abschied fällt nicht leicht.

Rechtsaußen. Kreis, Rückraum - Eine echte Allrounderin

In der gesamten Laufbahn stellte sie sich als echte Allrounderin heraus: Als Rechtshänderin auf Rechtsaußen startete sie, wechselte in der Jugend zum Kreis und lief auch bei den Landesliga-Frauen am Kreis auf. Nun hat sie sich im Rückraum als echte Regisseurin einen Namen in der Landesliga gemacht. "Mir gefällt es dort mehr, ich kann dort viel mehr Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen", so Wöstmann.

Ob sie sich in der 3. Liga durchsetzen kann, steht noch in den Sternen. Aber eins ist klar: Alle Lüner drücken ihr die Daumen für ihre sportliche Karriere beim PSV Recklinghausen.

Suchindex

Autoren

Sponsoren

Aus dem Förderverein

Bildungsspender

Kostenlos helfen!
Unser Verein PSV RE hat einen Spenden-Shop bei BILDUNGSSPENDER dem gemeinnützigen Fundraising-Portal

Weiterlesen ...