Drittligist PSV Recklinghausen präsentiert drei "neue" Namen

Sich neue Gesichter zu merken, ist eine der Aufgaben von Trainern in der beginnenden Saisonvorbereitung. Das dürfte Frauke Korfsmeier und Sandra Mroz in diesem Jahr nicht allzu schwer fallen. Übersichtlich ist die Zahl derer, die neu zur PSV Recklinghausen gestoßen sind.Schwerer könnte es da schon mit den Namen werden. Auf dem Papier jedenfalls hat der heimische Handball-Drittligist gleich drei neue Namen zu präsentieren.

Da ist zunächst Juliane Faeseke. Die Linkshänderin als Neuzugang verkaufen zu wollen, fällt jedoch schwer. Nach nur einem Jahr in der Fremde, noch immer gehandicapt von den Folgen eines Kreuzbandrisses, ist Faeseke für das Trainerinnengespann keine Neue, sondern eine alte Bekannte, wie willkommen ist. Auch Stefanie Willebrand ist kein neues Gesicht bei der PSV. Hinter dem neuen Namen verbirgt sich die altbekannte Steffi Reinhart. Die Rückraumspielerin hat die Sommerpause genutzt um zu heiraten.
Bleibt die Nummer drei im Bunde, Anika Wöstmann. Und die ist in der Tat ein echter Neuzugang. „Eigentlich hatten wir sie für diese Saison gar nicht mehr auf der Rechnung“, sagt Sandra Mroz. Die Studentin, auf die die PSV „über Mund-zu-Mund-Propaganda von Bekannten, Verwandten und Freunden“ aufmerksam geworden war, hatte bereits dem Königsborner SV zugesagt. Dort aber fühlte sich die variabel einsetzbare Rückraumspielerin nicht wohl und bat darum, den Schritt zur PSV zu wagen. Obwohl „keine Klassische Shooterin“ (O-Ton Sandra Mroz), soll die 20-Jährige helfen, im Rückraum für Entlastung zu sorgen.

Der Umbruch in der Halle Nord geht damit weiter. „Sicher ist der jetzt nicht so heftig wie vor einem Jahr“, meint Sandra Mroz. „Aber die alten Damen bei uns werden auch nicht jünger, wir dürfen jetzt nicht stehen bleiben.“
Natürlich, und das weiß auch die Trainerin, wird es seine Zeit brauchen, bis die PSV ohne die „Alten“ wird auskommen können. Doch der Zeitpunkt, da ist sich Sandra Mroz sicher, wird unweigerlich kommen. „Und darauf wollen wir vorbereitet sein.“
Die Trainerin geht deutlich entspannter in die zweite Saison in der 3. Liga West. Zum einen, weil ihr und Frauke Korfsmeier die Vorbereitung leichter fällt als noch vor zwölf Monaten. „Die Mädels wissen alle, was wir von ihnen wollen.“ Zum anderen, weil die Liga-Reform im deutschen Handball abgeschlossen ist. Einen vermehrten Abstieg, wie es ihn in der vergangenen Spielzeit gegeben hat, wird es diesmal nicht geben. „Der dritte Platz in der letzten Saison bleibt das Maß“, legt sich Mroz daher auch ziemlich weit aus dem Fenster.
Gleich zum ersten Heimspiel der Saison am Sonntag, 11. September, empfängt die PSV mit Vizemeister Gräfrath einen echten Gradmesser. Bis dahin gilt es, fleißig zu üben. Das erste Testspiel bestreitet die PSV im übrigen am Freitag in eigener Halle. Zu Gast ist ab 20.30 Uhr der ASC Aplerbeck.
 

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