Start 3. Liga - Spaß am Horizont

Premiere geglückt. Mit dem 33:33-Unentschieden gegen den HSV Solingen-Gräfrath starten die Drittliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen mit einem sehenswerten Erfolg in die neue Saison. „Wenn mir vor dem Spiel jemand den Punkt angeboten hätte, hätte ich ihn ohne Wenn und Aber genommen. Dass es heute schon so gut geklappt hat, hätte ich nicht erwartet“, sagte PSV-Trainerin Sandra Mroz, die nun erstmals unter ernsten Bedingungen ohne die schwangere Stefanie Willebrand und die verletzte Antje Beikirch auskommen musste.

 

Zwar hatten die Gastgeberinnen zu Beginn kleine Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen, so dass sie zur 11.Minute 5:8 hinten lagen, aber nachdem die angeschlagene Christina Weber auf die Rückraummitte-Position eingewechselt wurde, lief es bei der PSV besser zusammen. „Wir standen in der Deckung nicht optimal und auch im Angriff waren wir nicht zwingend genug. Wenn Christina Weber nicht auf Mitte und Anne Saxe nicht auf halb spielen, haben wir noch keine Automatismen“, so Mroz, die ihre Spielmacherin zunächst jedoch noch schonen wollte.

Doch bereits in der 22.Minute konnte die PSV die Führung (13:12) übernehmen und ließ die Gäste trotz eines 17:19-Pausenrückstandes nicht allzu weit wegziehen, so dass es kurz nach Wiederanpfiff wieder 20:19 für die PSV hieß. „Vielleicht hätten wir uns dann noch mehr absetzen können, wenn die Kräfte nicht so geschwunden wären. Wir waren dann einfach nicht mehr konsequent genug.“

Ein Sonderlob verdiente sich neben Torhüterin Iris Schultz, die in der zweiten Halbzeit zahlreiche Würfe des HSV entschärfen konnte, auch Neuzugang Anika Wöstmann. „Für ihren ersten Auftritt hat sie das schon richtig gut gemacht. Ich denke, wir werden noch richtig viel Spaß an ihr haben“, so die PSV-Trainerin, die nun bereits das nächste Spiel fokussiert. „Mit dem Aufsteiger HSG Mörfelden/Walldorf treffen wir auf einen ganz gefährlichen Gegner. Da müssen wir richtig gut aufpassen.“ Das Auftaktspiel verlor Mörfelden/Walldorf jedoch mit 20:32 bei der TSG Ober-Eschbach.

PSV: Schultz, Bansberg – Saxe (6), Wöst-mann (1), Brühan (1), Faeseke, Wellsow (6), Stanclik (4), Weber (7/4), Imping (6/2), Thoms, Niang (2)

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