Erster Heimerfolg für die PSV

Nach 20 Minuten steckten die Trainerinnen Sandra Mroz und Frauke Korfsmeier die Köpfe zusammen. Wie dem schleppenden Spiel der PSV gegen den Tabellenletzten TV Lobberich auf die Sprünge helfen? Vielleicht mit einem Wechsel der Torhüterin?

Das Trainerinnen-Duo beließ Kira Steinhaus zwischen den Recklinghäuser Pfosten – und wurde belohnt. Prompt bekam die PSV-Torhütern zwei-, dreimal sehenswert die Hand an den Ball, entschärfte Großchancen der Gäste und riss damit sich selbst und ihr Team mit.


In der Folge gehörte Kira Steinhaus zu den stärksten PSV-Spielerinnen – in einer Mannschaft, die sich nach der Pause vor rund 150 Zuschauern noch zu einer guten Leistung aufraffte. In der ersten Hälfte offenbarten die Gastgeberinnen einige Schwächen.

Vor allem in der Defensive: Anders als beim Überraschungscoup vor einer Woche beim TV Beyeröhde verrichteten die Recklinghäuserinnen ihre Abwehrarbeit diesmal nicht im Kollektiv, sondern als Individualsport. Geriet eine Spielerin unter Druck, fehlte die Unterstützung.

Der anfangs noch recht dynamisch auftretenden TV Lobberich nutzte das und führte bis zur 21. Minute. Erst nach 22 Minuten warf Alexandra Wolf die PSV beim 13:12 in Führung. Und die gab die Mannschaft von Sandra Mroz und Frauke Korfsmeier auch nicht mehr ab.

Lea Imping traf drei Mal in Folge zum 16:13, ehe Juliane Faeseke das Spielgerät in der Schlusssekunde der ersten Hälfte zum 17:13 ins Netz wuchtete.

Nach der Pause war die PSV endgültig die bessere Mannschaft. Das junge Team von Aufsteiger TV Lobberich kam zwar noch einmal zum 20:19 heran. Danach schoss Routinier Anne Saxe per Hattrick eine 23:19-Führung heraus. Juliana Faeseke erhöhte gar auf 24:19 (43.).

Nun kehrte auch Entspannung auf der Recklinghäuser Bank ein. Weil die PSV konzentrierter und disziplinierter verteidigte. Weil Kira Steinhaus weiter klasse hielt. Und weil die Offensive präziser kombinierte und solide abschloss. Kreisläuferin Shari Thoms schraubte das Ergebnis in der 58. Minute auf 33:25 hoch. Am Ende stand ein verdienter 34:28-Erfolg.

"Es wird!", freute sich Trainer Frauke Korfsmeier hinterher. "Heute haben wir endlich mal die Fehler der Gegnerinnen bestraft. Wenn wir in den vergangenen Wochen öfter so gespielt hätten wie heute in der zweiten Halbzeit, wären uns einige Packungen erspart geblieben."

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