Die PSV hat Pech an den Stiefeln

Erneut auf verlorenem Posten standen die Drittliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen, die ihre Heimpartie gegen die FSG Sulzbach/Leidersbach 24:32 verloren geben mussten. Somit verlieren sie immer mehr den Anschluss zum Mittelfeld. Dies war für das Recklinghäuser Trainerinnenduo Frauke Korfsmeier und Sandra Mroz allerdings nur eine Randnotiz. Viel schwerer wiegt die Fußverletzung von Anne Saxe und damit ein weiterer Ausfall einer Leistungsträgerin.

Christina Weber, Stefanie Willebrand, Amina Niang, Antje Beikirch – nun Saxe. Alles Spielerinnen, die in der vergangenen Saison die Start-Sieben bildeten und nun wegen Verletzungen oder Schwangerschaft nur Zuschauen können. Selbst Mroz ist inzwischen mit ihrem Latein am Ende: „Ich habe wirklich die Schnauze voll. Ich weiß nicht, was wir dem Herrgott Böses in unserem Leben getan haben, dass wir so viel Verletzungspech haben müssen.“ Denn abgesehen von den genannten Ausfällen konnten gegen die Sulzbacherinnen mit Alex Wolf (Platzwunde am Kinn) und Shari Thoms (Knieverletzung) zwei weitere Spielerinnen nur mit angezogener Handbremse spielen.

Trotz alledem konnten die Gastgeberinnen einen 3:9-Rückstand zur 14. Minute fast wieder wettmachen und bis zum 15:16 (29.) aufschließen, ehe es beim Stand von 15:17 in die Halbzeitpause ging. „Da hatten wir uns unsere Selbstsicherheit wieder erarbeitet und uns im Angriff nicht allzu viele Fehler geleistet“, sagte Mroz, dessen Team jedoch nach dem Seitenwechsel nicht an den positiven Trend des ersten Durchgangs anknüpfen konnte und über 19:23 (45.) bis zum 24:32-Endstand ins Hintertreffen geraten war.

„Unsere Spielerinnen konnten einfach nicht mehr. Alex Wolf hat trotz ihrer Verletzung alles gegeben und Shari Thoms hat es mit Schmerzen auch super gemacht. Aber unter solchen Voraussetzungen kann man so ein Spiel nicht gewinnen“, sagte Mroz, die als Hauptkritikpunkt die hohe Fehlerquote im Angriffsspiel anführte. „Und ewig grüßt da das Murmeltier. Wir sagen vorher immer das gleiche und trotzdem werden dann immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Da müssen wir unsere Qualität unbedingt verbessern.“

Mit welchem Team die PSV letztlich am nächsten Sonntag die lange Reise nach Luxemburg zu Roude Leiw Baschara-ge antreten wird, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden können.

Britta Becker

 

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