Big Points für die PSV

Einen hart erkämpfen Heimerfolg konnten die Handballerinnen der PSV Recklinghausen gegen den TuS Lintfort einfahren. Nach 60 kraftraubenden Minuten stand letztlich ein 25:23 (15:12) zu Gunsten der Gastgeberinnen zu Buche. Diese machten sich das Leben, wie schon so oft in dieser Saison, selbst schwer. Mit 19:15 (38.) lagen die "Polizistinnen" schließlich in Durchgang zwei schon in Führung.

Den Grundstein hierfür legten die Recklinghäuserinnen in der Defensive. Zum einen rackerten gerade Anne Saxe und Shari Thoms im Deckungszentrum unermüdlich gegen die physisch starken Gäste um die überragende Prudence Kinlend.
Zum anderen erwischte auch Torhüterin Iris Schultz mal wieder einen echten Sahnetag. Zwar taten sich die Hausherrinnen ihrerseits im Angriff ebenfalls schwer. Allerdings tankten sich die Veststädterinnen gegen die robuste 4:2- bzw. 5:1-Deckung der Gäste vom Niederrhein immer wieder erfolgreich durch und führten daher auch verdient mit vier Treffern Differenz.

Dann allerdings ließen die Gastgeberinnen in Person von Sandra Wellsow gleich mehrere Matchbälle liegen. Die ansonsten starke Linksaußenspielerin scheiterte vom Siebenmeterpunkt und aus dem Gegenstoß heraus leichtfertig. Lediglich ein Treffer gelang den Veststädterinnen in den nächsten acht Minuten, so dass der TuS, angeführt von Felicia Idelberger, zum 18:20 verkürzen konnte (46.).

Bis zum nächsten Treffer brauchten dann beide Teams abermals sieben Minuten. Immer wieder rannten sich die Angriffsreihen in der gegnerischen Deckung fest. Die Krönung in dieser Hinsicht war dabei ein Angriff der PSV, in dem die beiden guten Unparteiischen Gillmann/Müller auf neun Mal (!) Freiwurf zu Gunsten der Hausherrinnen entschieden.

Nach dem Anschlusstreffer zum 20:19 platzte dann endlich der Knoten bei den "Polizistinnen".
Anne Saxe brachte ihr Team mit der zweiten Luft wieder bis auf 23:21 (57.) in Front. Weil Annika Wöstmann vom Punkt scheiterte und Maria Jarominiak sich zwei einfache technische Fehler leistete, blieb die Partie dennoch weiterhin offen. Lintfort verkürzte zum 23:24. Erst ein Gegenstoßtor von Sandra Wellsow 50 Sekunden vor Spielende brachte der PSV dann endlich die Erlösung.

PSV Recklinghausen:
Schultz, Steinhaus; Saxe 4, Wellsow 5, Jarominiak 1, Brühan, Wöstmann 6/2, Faeseke 5/1, Adams, Wolf, Schneider, Thoms 4.
TuS Lintfort:
Görres, Kochs, Hock; Dings, Kinlend 10/3, Wojtowicz, Heil, Fillgert, Mook 3, Idelberger 5, Jezierski, Funken 2, Berger 3.

Zuschauer: 310

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