Die Überraschung hat frei

Diesmal blieb die Überraschung aus. In der Hinrunde hatten die Drittliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen ein „Wunder“ geschafft und Spiel beim TV Beyeröhde gewonnen. Die Tendenz aus dem Hinspiel konnten sie diesmal nicht wiederholen und verloren gegen den favorisierten TV Beyeröhde ziemlich klar mit 24:34.

 

„Beyeröhde hat zu Recht gewonnen. Wir waren einfach schlechter und nicht konsequent genug“, kritisierte PSV-Trainerin Sandra Mroz, deren Team mit zu wenig Druck im Angriff spielte und sich somit zu wenig Torchancen erarbeiten konnte. Erschwerend hinzukam, dass die Gäste mit der wie erwartet offensiv ausgerichteten Abwehr agierten und somit bei der PSV viele Fehlpässe provozierten. So stand es bereits nach neun Minuten 6:2 für Beyeröhde.

Während die PSV-Spielerinnen im Angriff zu einfallslos agierten, packten sie in der Abwehr nicht konsequent genug zu, so dass die Gäste immer wieder zu einfachen Toren durch die stark aufspielende Sandra Münch kamen. Nicht zuletzt sorgte die schlechte Trefferquote der PSV-Frauen von der Siebenmetermarke für den 10:17-Halbzeitstand. Sechs Strafwürfe hatte der Zwölfte bis dahin bereits ver-worfen. „Wenn man die Sie-benmeter nicht reinmacht, braucht man sich nicht wun-dern, wenn man dann so weit in Rückstand liegt. Und wenn man mit solch einer Hypothek in die zweite Halbzeit geht, hat man bei solch einem Gegner keine Chance“, sagte Mroz.

Nach dem Seitenwechsel flackerte wieder ein Fünkchen Hoffnung auf, als sich die PSV auf 16:22 (41.) heranarbeiten und diesen Abstand bis zur 48. Minute konstant halten konnte. Auch die Siebenmeter fanden in dieser Phase endlich dank Jule Faeseke den Weg ins Tor. Doch obwohl Beyeröhde im zweiten Durchgang fast nur noch mit der zweiten Garde spielte, konnte er sich über 29:20 bis zum 34:24-Endergebnis absetzen. Ein ausschlaggebender Faktor dafür war der Platzverweis von Anne Saxe in der 53. Minute, die nach ihrer dritten Zeitstrafe auf die Tribüne verbannt wur-de. „Säxi fehlte uns dann vor allem in der Deckung. Das können die anderen nicht auf-fangen. Aber letztlich muss man sagen, dass wir das Spiel in der ersten Halbzeit vergeigt haben“, sagte Mroz. „Aber nun gilt es für uns nach vorne zuschauen. In den nächsten zwei Wochen wird es kriminell, wenn wir gegen die direkte Konkurrenz spielen. Da müssen wir aber deutlich mehr Einsatz zeigen.“

Recklinghausen: Stein-haus, Schulz – Wöstmann (4/1), Saxe (2/1), Faeseke (9/5), Wellsow, Imping, Wolf, Thoms (1), Jarominiak (3), Niang (4), Brühan (1), Hellweg

Beyeröhde: Bonna, Aurich – M.Münch (3), S.Münch (9/3), Houben (3), Schwab (3/1), Bensch (6), Köhler (2), Nückel (1), Sosnierz (3), Stefes (2), Gürdere (1), Butzen, Lorkowski (3)

Zuschauer: 182

Suchindex

Autoren

Sponsoren

Aus dem Förderverein

Bildungsspender

Kostenlos helfen!
Unser Verein PSV RE hat einen Spenden-Shop bei BILDUNGSSPENDER dem gemeinnützigen Fundraising-Portal

Weiterlesen ...