Stadtmeisterschaften - das Lenz-Team kriegt die Kurve

Fast hätte Bezirksligist HTV 95/28 Recklinghausen bei der Stadtmeisterschaft der Handballer für eine Überraschung gesorgt. Der große Coup blieb aus. Als Stadtmeister ging Vorjahressieger HSC Eintracht Recklinghausen vom Feld, der im entscheidenden Spiel gegen den Verfolger aus König-Ludwig 16:9 gewann. Verbandsligist PSV Recklinghausen, der den Titel bis zur letztjährigen Meisterschaft über Jahre hinweg abonniert hatte, musste sich mit dem dritten Platz begnügen, nachdem er gegen Liga-Konkurrent HSC eine 6:9-Niederlage und gegen den HTV eine 8:9-Schlappe hinnehmen musste. Lediglich gegen die SG Suderwich aus der Kreisklasse konnte das Team von Kai Müller punkten (13:5), nachdem der 12:1-Sieg über Gastgeber ETG Recklinghausen im Nachhinein auf Grund des Rückzuges des Teams gestrichen wurde.

 

Der Gastgeber hatte nach der Verletzung von Spielertrainer André Litzmann keine spielfähige Mannschaft mehr aufzubieten und musste somit zurückziehen. Schade für die PSV, die somit einen Sieg mehr hätte verbuchen können. Stattdessen war Müller nach den zwei Niederlagen gegen den HSC und HTV restlos bedient und attestierte seinem neu formierten Team eine „blamable und unterirdische Leistung“. „Man kann gegen den HSC verlieren, aber die Art und Weise, wie wir dann gegen den HTV verloren haben, war unentschuldbar.“

Dieter Lenz, Trainer des Titelgewinners HSC, war dafür umso zufriedener mit dem Auftreten seiner Mannschaft: „Ich bin froh, dass wir die PSV geschlagen haben. Gegen den HTV haben wir erst nicht so gut agiert, aber zum Glück dann noch die Kurve bekommen.“ Schließlich war die Eintracht alles andere als gut in das Turnier gestartet. Gegen Suderwich musste der Verbandsligist eine 8:9-Niederlage wegstecken. „Als Vorbereitung ist dieses Turnier ganz gut. Auch wenn die Mannschaft nicht komplett ist und mit Levent Cengiz, Benjamin Pelzer und Stephan Haunert wichtige Spieler fehlten“, sagte Lenz, der bis zum Saisonstart am Freitag gegen den SV Westerholt noch intensiv an der Deckungsarbeit arbeiten möchte. „Das ist das A und O. Aber für uns zählt es, bei den favorisierten Westerholtern nicht das Gesicht zu verlieren.“

Britta Becker

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