Eine ganz andere Hausnummer

Das wäre was. „Wenn jetzt die Saison zu Ende wäre - das wäre spitze“, juxt Sandra Mroz. Schließlich haben die Handballerinnen der PSV Recklinghausen in der 3. Liga bisher die maximale Ausbeute. Nach einem Spieltag. Sandra Mroz witzelt nicht von Ungefähr. Am Sonntag (17 Uhr) tritt die PSV auswärts bei Germania Fritzlar an und sieht sich einer ganz anderen Hausnummer als dem bezwungenen Aufsteiger HSG Menden-Lendringsen gegenüber.

Mit 22:20 hat Fritzlar sein Auftaktspiel bei der HSG Blomberg-Lippe II gewonnen, die in den beiden vorherigen Spielzeiten jeweils Meister der Ost-Staffel in Liga drei geworden war. „Das ist ein Ausrufezeichen“, wertet Sandra Mroz diesen Sieg der Germania.

 

Blickt sie auf ihr eigenes Team und das kommende Spiel in Fritzlar, dann fühlt sich Sandra Mroz an die schwierige vergangene Saison erinnert. Denn für Fritzlar muss das Trainerteam Sandra Mroz/Frauke Korfsmeier wieder einige Ausfälle in Kauf nehmen. Stefanie Willebrand fehlt aus einem erfreulichen Grund, wegen Schwangerschaft. Verletzt allerdings wird Linksaußen Sandra Wellsow ausfallen, die zu Problemen mit Wade und Achillessehne nun auch noch Schwierigkeiten mit dem Knie bekommen hat und wohl vier bis fünf Wochen fehlen wird. Auf dieser Position ist Vanessa Vollmann keine Alternative mehr, sie gehört aus privaten Gründen, so Sandra Mroz, nicht mehr zum Kader. Dafür ist Wiebke Marsula, „unser Exportschlager aus Hamburg“ (Mroz) in Fritzlar dabei.

Außerdem muss die PSV auf ihrem - inoffiziellen - Titel der Vorsaison aufbauen: „Da waren wir ja schon Improvisations-Weltmeister“, sagt Sandra Mroz.

Stephan Falk

Suchindex

Autoren

Sponsoren

Aus dem Förderverein

Bildungsspender

Kostenlos helfen!
Unser Verein PSV RE hat einen Spenden-Shop bei BILDUNGSSPENDER dem gemeinnützigen Fundraising-Portal

Weiterlesen ...