Mroz baut auf die Heimstärke der PSV-Frauen

Elf Partien hat die PSV Recklinghausen in der 3. Liga Nord der Frauen bislang bestritten. Trainerin Sandra Mroz ist vor Spiel zwölf, dem gegen die zweite Mannschaft des Thüringer HC, froh, dass es ein Heimspiel ist. „Da sind wir immer ein bisschen besser.“ Oder in Zahlen ausgedrückt: Von den bislang sechs Spielen in Recklinghausen hat das Team fünf gewonnen, nur gegen den TV Oyten verloren (35:47). Von den fünf Spielen in fremder Halle hat das Team erst eins, das bei der SG Knetterheide/Schötmar, gewonnen (35:33). Zuletzt gab es ein 32:38 bei der HSG Union-Halle 92.

 

Die Angriffsleistung gefiel Mroz dabei. Die Abwehrleistung und die der Torfrauen weniger. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, ein typisches Unentschieden. Aber wir haben gegen Ende der Partie total abgebaut. Von den 42 Bällen, die wir auf das Tor bekommen haben, waren 38 drin. Leoni Bansberg hat gar nicht so schlecht gehalten, hatte das Pech, dass der eine andere Ball irgendwie durchgerutscht ist oder abgefälscht war. Als wir dann Iris Schultz gebracht haben, lief es auch nicht besser und im zweiten Abschnitt war dann jeder Wurf drin. So kann man nicht gewinnen.“

Gegen den Thüringer HC aber müssen die PSV-Frauen gewinnen. Zumindest mit dem Blick auf die Tabelle. Das Team ist Vorletzter, hat erst ein Spiel gewonnen, zudem zweimal Unentschieden gespielt. Mroz aber hält nichts von dieser Tabellenarithmetik. „In der Tabelle ist alles gelogen. Thüringen ist nicht so schlecht, wie es die Tabelle aussehen lässt. Dass das Team so weit unten drin hängt, ist für mich völlig überraschend. Sie haben Spielerinnen dabei, die richtig was können. Ewgenja Minevskaya und Nadja Bolze zum Beispiel. Sie gehören auch zum Bundesliga-Kader und werden gegen uns spielen können. Die erste Liga hat ja wegen der Europameisterschaft spielfrei.“

Mroz dagegen wird erst am Sonntag definitiv wissen, mit welchen Spielerinnen sie planen kann. Kathrin Huck konnte wegen einer Grippe in der Woche nicht trainieren. Alexandra Wolf, die zumindest bei den Heimspielen aushilft, hat Rückenprobleme. Dafür wird wohl Amina Niang aushelfen. Mroz: „Sie trainiert ja immer noch regelmäßig mit und wird uns in jedem Fall in der Abwehr helfen. Sie bringt ihren Körper mit und setzt ihn auch ein.“

Markus Rensinghoff

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