1. Damen

Ein Sieg und Blumen für alle

Abschied: Andrea Surholt, Alex Wolf und Annika Claus (v.l.) machten ihr letztes Spiel für die PSV Recklinghausen. Foto: WAZ, Gerhard Schypulla (Gerhard Schypulla)Ganz am Ende der Saison kam bei den Zweitliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen noch einmal das ganz besonders auf, was ohnehin mit dem Verein und Frauenhandball auf diesem Niveau in Verbindung gebracht wird: Familienstimmung.
Recklinghausen. Da gab es nach dem 26:23 (12:9) gegen den TSV Harrislee Blumen und Geschenke für fast alle, warme Worte, Kuchen und Hot dogs und Trainer Kai Harbach fasste das Gesamtkunstwerk mit einem Blick auf die nächste Saison noch einmal zusammen. „Bei uns gibt es ja kein Geld zu verdienen, sondern Selbstgemachtes. Deswegen ist es schwer, neue Spielerinnen zu uns zu holen.” Bedarf gibt es. Mit Annika Claus und Alexandra Wolf hören zwei Kreisläuferinnen auf, mit Andrea Surholt die Stammkraft auf Linksaußen. Demgegenüber stehen bislang Rückraumspielerin Felicia Idelberger (Lintfort) und Kreisläuferin Sabine Nückel (Beyeröhde) als Zugänge fest.

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Zum Abschied noch ein Sieg

Die Zweitliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen haben die Saison mit einem Sieg in der Halle Nord auf Platz fünf abgeschlossen. Ein schöner Erfolg.
Der TSV Harrislee wurde im letzten Saisonspiel mit 26:23 besiegt. 12:9 führte Recklinghausen zur Pause. Zu Anfang lag man jedoch 0:3 zurück gegen die "Nordlichter" aus der Nähe der dänischen Grenze. Beim 9:5 (22.) hatte die PSV aber wieder alles im Griff. Nach der Pause zog der Gastgeber sogar auf 19:13 (44.) weg, ließ dann aber etwas nach und Harrislee kam noch zum 23:26.  

Zwei Zugänge stehen fest

Das wird ein Samstag mit gemischten Gefühlen. Hier die Freude über die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte, Platz fünf wird es wohl für Handball-Zweitligist PSV Recklinghausen werden; da die Trauer über den Weggang von vier Spielerinnen.
Vor allem das Karriereende von Annika Claus hat viele geschockt. Nach zehn Jahren im PSV-Trikot hört die Kreisläuferin aus Dorsten auf. „Viele auch aus den Reihen der Fans haben mich gebeten, sie noch mal zu überreden”, sagt Managerin Mareike Schüllenbach. Die aber weiß: So schade Claus' Rücktritt ist, menschlich wie sportlich hat sie in all den Jahren beeindruckt. Ein Zurück gibt es nicht. Schüllenbach: „Als sie uns ihre Entscheidung mitgeteilt hat, hat sie gleich gesagt, dass sie auf Auswärtsfahrten kein Alkohol mehr trinkt.” Denn: Gegen Ende der Vorsaison, die schon ihre letzte sein sollte, war sie schwach geworden und hatte sich auf einem Bierdeckel schriftlich verpflichtet, doch noch weiter zu machen. Das sollte nicht wieder passieren. Aber nicht nur Claus wird im Rahmen des letzten Saisonspiels gegen den TSV Harrislee verabschiedet (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Nord). Auch Andrea Surholt („Sie hat im letzten Heimspiel das Abenteuerlichste mit einer Torhüterin gemacht, was je eine Außenspielerin von uns angestellt hat”), Alexandra Wolff und Eva Reiner hören auf.

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Gartenzwerge statt Rosengarten

Handball: Zweitligist PSV RE verabschiedet Samstag vier Spielerinnen – darunter auch Urgestein Annika Claus
von Olaf Krimpmann
Ein Kind von Traurigkeit ist Annika Claus nicht gerade. Irgendwie auch nie gewesen. Zusammen mit Anne Saxe taucht sie in der 2. Handball-Bundesliga Nord im Spitzenfeld unter den Strafbankköniginnen auf. Viel einstecken muss sie am Kreis ohnehin. Aber hart zupacken, das kann sie auch.
Ihr persönlich härtestes Spiel steht ihr noch bevor. Am Samstag feiert der heimische Zweitligist in der Halle Nord gegen den TSV Harrislee das Saisonfinale. Für Annika Claus wird es das letzte Spiel im PSV-Dress sein.
„Es geht einfach nicht mehr. Ich bin kaputt“, sagt die 34 Jahre alte Dorstenerin. Insgesamt zehn Jahre trug Claus das Trikot der PSV, seit 2002 ist sie ununterbrochen in der Halle Nord am Ball. In all‘ den Jahren ist sie zur absoluten Führungsspielerin gereift.
Kein Wunder, dass Annika Claus ausnahmsweise etwas mulmig zumute ist. „Kann sein, dass ein paar Tränen fließen werden“, sagt sie: „Es hat hier einfach zu viel Spaß gemacht. Denn ich gehe nicht, weil ich will, sondern weil es nicht mehr geht.“

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Das Ende der Diskussionen

Mareike Schüllenbach, Managerin PSV Recklinghausen. Foto WAZ Reiner Kruse (WAZ)Diese Entscheidung ist Mareike Schüllenbach nicht leicht gefallen. Seit mehreren Wochen bewegt die Managerin der Zweiliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen das Thema Playoff-Teilnahme.
Wenige Tage vor dem letzten Saisonspiel gegen den TSV Nord Harrislee aber macht sie nun unmissverständlich klar, „dass wir nicht an den Playoff-Spielen teilnehmen würden. Wenn wir es sportlich doch noch schaffen sollten, würden wir verzichten”. Aktuell ist Recklinghausen Fünfter, liegt nur zwei Punkte hinter dem HSC Magdeburg und würde wieder auf Platz vier klettern, wenn es gegen Harrislee einen Sieg gibt und Magdeburg gegen Berlin verliert.

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