1. Damen

Wenigstens eine Frage ist geklärt

Die eingleisige Zweite Liga kommt ein Jahr später als gedacht / Fahrtkosten bleiben ein Problem
Die eingleisige Zweite Bundesliga der Frauen kommt mit Verspätung – aber sie kommt. In trockene Tücher gebracht wurde sie am vergangenen Freitag im Rahmen der Mitgliederversammlung der Männer-Bundesligisten in Dortmund. Für die PSV Recklinghausen bedeutet dies, dass sie sich erst in der Saison 2010/2011 um einen Qualifikationsplatz bemühen muss. 2011/2012 soll die eingleisige 2. Liga dann aller Voraussicht nach mit 16 Mannschaften ihren Spielbetrieb aufnehmen – und damit ein Jahr später als gedacht.
Der Aufschub wird im Recklinghäuser Norden mit einigem Wohlwollen registriert. „So wissen wir in der neuen Saison, was wirklich kommen wird und haben Zeit genug, uns in Ruhe darauf vorzubereiten“, sagt PSV-Teammanagerin Mareike Schüllenbach, die am Montag von Spielleiterin Erika Peters (Hannover) über die jüngsten Beschlüsse informiert worden ist.
Eigentlich hatte die PSV angenommen, sich schon in der kommenden Spielzeit qualifizieren zu müssen. Auf- und Abstiegsreglung dazu sind aber nicht festgelegt. „Da werden noch viele Gespräche geführt“, sagt Schüllenbach.

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Sieg gegen die Raubmöwen

Fehlstart in die zweite Halbzeit. PSV verspielt 14:7-Führung / Am Ende 29:22 gegen Travemünde
Halbzeitpausen bekommen den Zweitliga-Handballerinnen der PSV RE offenbar nicht. Wie bereits gegen die HSG Stemmer/Friedewalde tat der Mannschaft von Trainer Kai Harbach auch der Kabinengang im Heimspiel gegen den TSV Travemünde nicht gut. Eines vorweg: Die „Raubmöwen“ von der Ostsee raubten Recklinghausen die Punkte nicht. Der Tabellendritte gewann 29:22.
Ob der PSV-Coach nach der deutlichen 14:7-Pausen-Führung die falschen Worte an seine Spielerinnen gerichtet hat? „Das frage ich mich die ganze Zeit“, gestand Kai Harbach. Denn nach Wiederbeginn drehten die Gäste mächtig auf. Nur acht Minuten brauchte Travemünde nach dem Seitenwechsel, um den Sieben-Toren-Rückstand zum 15:15 auszugleichen. Es kam noch dicker für die PSV: Susen Langanke brachte die abstiegsbedrohten Gäste von der Ostsee in der 40. Minute erstmals mit 15:16 in Führung.

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Trainer Dialektik

Kai Harbach sagt: Wir versuchen die Play Offs zu erreichen – müssen aber nicht. Mit einem Sieg gegen Travemünde würde die PSV Recklinghausen auf Platz drei klettern.
Es gibt keinen Grund sich zu grämen. Die erste Niederlage im neuen Jahr beim Tabellenführer SVG Celle kann Handball-Zweitligist PSV Recklinghausen gut verschmerzen, zumal er eine gute Leistung in Niedersachsen ablieferte und als Vierter auch weiterhin auf einem Play-off-Platz steht. Sollte er am Sonntag gegen den TSV Travemünde gewinnen, würde er gar wegen der Spielpause des Rostocker HC auf den dritten Rang klettern und damit seine Anwartschaft auf eine Teilnahme an der Erstliga-Aufstiegsrunde untermauern.

„Wir gehen damit nicht offensiv um und sagen, dass wir unbedingt die Play Offs erreichen müssen. Aber wenn das möglich sein sollte, dann werden wir alles versuchen, dabei zu sein”, übt sich Kai Harbach weiterhin in Trainer-Dialektik. Einerseits will er das Team motivieren und das öffentliche Interesse ebenso wie die Spannung aufrecht erhalten, andererseits aber weder seine Spielerinnen unter Druck setzen noch den Verein in Aufruhr versetzen. Erstliga-Aufstiegsrunde? Der Mann will doch wohl nicht ins Oberhaus?

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Eine Steigerung ist noch möglich

Handball: Mit einem Heimsieg am Sonntag wäre die PSV sogar Dritter

Recklinghausen. (O.K.) Von wegen lockeres Einspielen für den Pokalknüller gegen Oldenburg! Kai Harbach, Trainer des Frauenhandball-Zweitligisten PSV Recklinghausen, legt vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den TSV Travemünde die Messlatte hoch.

„Da Rostock spielfrei ist, können wir mit einem Sieg für mindestens zwei Wochen Platz drei holen. Das ist doch ein Ziel sein, für das wir einiges investieren sollten“, so der 43-Jährige.
Leicht, so schwant Harbach, wird die Sache allerdings nicht. Die „Raubmöwen“ stehen mit dem Rücken zur Wand, liegen vier Punkte hinter dem rettenden Ufer zurück. „Die werden nicht nur zur Kaffeefahrt kommen“, sagt Harbach.

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