Die PSV steht vor Vorentscheidung

Recklinghausen. Sportlich ist 2013 für die PSV Recklinghausen bisher ein gutes Jahr. Nur zwei Niederlagen gab es für die Verbandsliga-Handballer, und das auch noch gegen die beiden Spitzenteams TuS Volmetal und Teutonia Riemke. Am Samstag (19 Uhr) kann die Mannschaft von Trainer Kai Müller den nächsten logischen Schritt in dieser Entwicklung nehmen. Mit einem Erfolg beim TV Schwitten würde in Sachen Ligaverbleib wohl nicht mehr viel anbrennen.

 Zwar möchte Müller den Dingen nicht vorgreifen, er zitiert die rechnerischen Möglichkeiten, dennoch sagt der Coach: „Wenn wir gewinnen, ist das eine Vorentscheidung. Keine Frage.“ Mit dann zwanzig Punkten betrüge der Vorsprung auf den Vorletzten Schwitten acht Zähler. Zwölf Punkte sind dann nur noch zu vergeben. Das Restprogramm sieht der Übungsleiter bis auf zwei Ausnahmen recht entspannt. „Wir spielen noch gegen den OSC und haben das Derby gegen Westerholt. Das ist immer schwierig.“

Der Klassenerhalt, gerade ein vorzeitiger, war der PSV vor dem Saisonbeginn von vielen nicht eingeräumt worden. Dass es wahrscheinlich dennoch so kommt, führt Müller auf verschiedene Details, „kleine Mosaiksteinchen“, zurück. „Die Mannschaft hat eine gute Entwicklung genommen. Sie ist reifer geworden.“ Nicht nur von der Spielanlage her. „Wir verlieren jetzt knappe Spiele nicht mehr. Die Mannschaft arbeitet homogener zusammen. Mittlerweile gehen wir eher als Sieger als als Verlierer vom Feld.“

Diese Homogenität musste sich das Team erarbeiten. Schließlich musste vor der Saison ein in vielen Teilen neues Team zusammengestellt werden. Viele langjährige Leistungsträger hatten die PSV entweder verlassen oder wollten in der Bezirksliga-Mannschaft kürzer treten. Ein Christian Jacoby zum Beispiel, der jedoch mittlerweile schon wieder mitten drin ist im Verbandsliga-Alltag. Das bleibt er auch zumindest bis zum Saisonende. „Mit seiner Präsenz und Erfahrung verschafft er der jungen Truppe Ruhe.“

Neben einem uneingeschränkten Führungsspieler wie Thomas Brannekämper, der nach seiner Platzwunde aus dem Eiserfeld-Spiel möglicherweise in Schwitten noch pausieren wird, und Cedric Elsen fanden die Recklinghäuser mit Frederik Bell und dem während der Saison gekommenen Kay Sodys zwei weitere Optionen für den Rückraum, die regelmäßig greifen. Am Kreis lief es für den ebenfalls neuen Hans Müller zunehmend besser. Zuletzt avancierte er beispielsweise im Derby gegen den HSC Eintracht zum Matchwinner. Sein Trainer geht aber davon aus, dass der Kreisläufer die PSV am Saisonende verlässt. Weshalb für die nächste Saison ein Linksaußen (für Jacoby) und ein Kreisläufer (für Müller) gesucht werden. „Ich würde auch einen gestandenen Rückraumspieler nicht abweisen“, so der Trainer. Zumal er Kay Sodys durchaus auch als Kreisläufer einplant. „Das kann er auch spielen.“

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